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{Danbo's little big world} Versteckspiel im Wald

Nachdem Coco Danbo sich in letzter Zeit immer öfter lauthals darüber beschwerte, dass ich sie schon lange nicht mehr auf eine meiner Fototouren mitgenommen hatte, konnte ich das Gejammer nicht länger ertragen und ließ das kleine Kartonmännchen in meine Kameratasche hüpfen. Ich hatte also eine ziemlich aufgeweckte, kleine Begleitung, als ich vor einigen Wochen im Wald unterwegs war. Coco möchte euch heute unbedingt selbst davon erzählen:


Ha! Endlich habe ich auch mal was zu sagen! Zunächst muss ich jedoch etwas klar stellen; Carolin verdreht die Dinge total. Ich bin nämlich überhaupt nicht verfressen. In Wirklichkeit ist sie diejenige, die ständig futtert. Kuchen, Schokolade, Eis... vor der ist nichts sicher! 
Außerdem jammere ich nicht. Ich meine, was würdet ihr denn sagen, wenn ihr einfach ohne Vorwarnung zuhause gelassen werden würdet, während eure Mitbewohnerin sich in Italien amüsiert? Eine Frechheit ist sowas! Manchmal frage ich mich wirklich, wie ich hier landen konnte. 

Naja, ich will nicht zu streng sein. Ab und zu ist Carolin ja ganz annehmbar, obwohl sie eindeutig zu viel vor dem Computer rumhängt. Letztens durfte ich endlich mal wieder bei einer Fototour dabei sein. Ich hatte jedoch Lust auf ein bisschen Action, weswegen wir ein Spiel gespielt haben. Ich musste mich verstecken und Carolin sollte mich anschließend finden. 


Ich kletterte auf Bäume, kroch in einen Felsspalt und entdeckte sogar eine kleine Höhle, die jemand wie ich super bewohnen könnte. (Den Platz muss ich mir unbedingt merken, falls Caro mir mal wieder auf die Nerven geht.) Doch irgendwie erschienen mir diese Verstecke zu offensichtlich, also sah ich mich weiterhin um. 


Na, hättet ihr mich sofort entdeckt? Letzten Endes entschied ich mich für ein großen Haufen Laub als Versteck. Dort konnte mich niemand so schnell finden und schön weich war es auch noch. Dummerweise hatte ich mir ein ZU gutes Versteck einfallen lassen, denn nach einer gefühlten Ewigkeit hatte Fräulein Bloggerin mich noch immer nicht entdeckt, weswegen ich einen kurzen Blick durch die Blätter riskierte. 


Da stand Caro doch tatsächlich und machte seelenruhig ein Foto von... Bäumen? Halloooo? Was ist denn an Bäumen interessanter, als daran, mich zu suchen? Mit einem großen Satz sprang ich aus dem Laubhaufen, wobei ich alles um mich herum aufwirbelte und ein lautes "BUHUUU" von mir gab. Daraufhin zuckte auch Carolin zusammen. Im Erschrecken war ich schon immer gut! 


Ich hoffe, euch hat meine Geschichte gefallen. Ab nun werde ich mich sicherlich öfter zu Wort melden, damit es hier auch mal ein bisschen Abwechslung gibt. Ich bin sowieso viel lustiger, als meine Mitbewohnerin! Oder was meint ihr? 

Bis bald, 
eure Coco

Oha, ich glaube da will jemand die Herrschaft über meinen Blog übernehmen...

The year's last, lovliest smile

Alle Jahre wieder... mache ich einen Waldspaziergang, um herbstliche Bilder zu schießen. Vor etwa zwei Wochen bin ich also mal wieder auf Tour gegangen, wobei ich bis kurz vor Sonnenuntergang gewartet habe. Ich wollte unbedingt Fotos während der Golden Hour machen! Leider schmuggelten sich ständig Wolken vor den Himmel. Zudem kam der Nebel viel zu früh und auch die Blätter an den Bäumen hatten sich größtenteils noch nicht verfärbt. Trotzdem war der Spaziergang ein voller Erfolg, da einige interessante Bilder entstanden sind, von denen mir besonders die letzten beiden gefallen.

Es hat mir gut getan, an der frischen Luft zu sein, den Duft des Herbstlaubs einzuatmen, während mir eine kühle Brise um die Ohren wehte. Zu hören war nur der Wind und das Rascheln der Blätter, welche sanft zu Boden fielen. Zwar fühlten sich meine Füße, zuhause angekommen, an, als wären sie zu Eisklumpen geworden, doch das war es wert!

{DIY} Herbstlicher Blätterdruck mit Wasserfarben

Ho, ho, ho! Ups... falsche Jahreszeit. Nochmal von vorne: Hallo liebe Leser! Genießt ihr die letzten warmen Tage des Jahres oder ist das Wetter bei euch auch eher wechselhaft? Der Herbst ist mittlerweile voll und ganz in Deutschland angekommen, was sehr praktisch für die Bastler unter uns ist. Herbstlaub, Kastanien, Haselnüsse... die besten Materialien und Dekorationsaccessoires findet man in dieser Zeit direkt vor der Haustür


Auch mich hat deswegen die Lust gepackt, etwas zu gestalten und da das letzte DIY auf Coralinart schon eine ganze Weile her ist, habe ich am Sonntag meinen alten Wasserfarbenkasten aus der Versenkung geholt und mir etwas Hübsches einfallen lassen. Herausgekommen ist eine simple Dekoidee für die eigenen vier Wände. Mit ein bisschen Farbe und Blättern kann man immerhin tolle Kunstwerke entwerfen und Drucktechniken ausprobieren. Ich möchte euch heute also zeigen, wie man einen herbstlichen Blätterdruck mit Wasserfarben gestaltet.

Für dieses DIY brauchen wir folgende Werkzeuge:

- mindestens zwei Blätter Papier
- Wasserfarben
- Pinsel
- doppelseitiges Klebeband
- ein paar Laubblätter

Im Grunde ist unser Vorhaben nicht sehr aufwändig. Die Ergebnisse werden dennoch einzigartig, da kein Bild dem anderen gleicht. Jedes Blatt unterscheidet sich durch die feine Struktur vom Rest, was sich natürlich auf unser finales Werk auswirkt.


Zunächst arrangieren wir die Blätter so auf dem Papier, dass es gut aussieht. Danach kommt mein ganz persönlicher Tipp für euch zum Einsatz; damit der Blätterdruck nicht verwackelt, rate ich dazu, die Blätter mit einem kleinen Stück doppelseitigen Klebeband in der Mitte zu fixieren. Dadurch kann nichts verrutschen.

Wenn dieser Schritt erledigt ist, machen wir uns daran die gewünschten Farben anzumischen. Ich habe mich bei meinem Bild für Pastelltöne entschieden, aber ihr könnt genauso herbstliche Farben verwenden. Das hängt ganz vom eigenen Geschmack ab. Die Farbe darf jedoch auf keinen Fall zu flüssig sein!
Anschließend bepinseln wir die Laubblätter sorgfältig mit Wasserfarben (nicht klecksen!) und legen dann ein weiteres Stück Papier auf die angemalten Blätter, welches vorsichtig festgedrückt und glattgestrichen wird. Da die Farbe innerhalb von wenigen Minuten trocknen, muss alles ganz schnell gehen.


Nach ein paar Sekunden können wir das Papier wieder behutsam ablösen. Zum Vorschein kommt ein toller Farbdruck in der Form des Motives! Die Wasserfarben bringen dabei die filigranen Linien der Blätter hervor, ohne zu detailliert zu wirken. Ich mag zudem, dass die Farbe nicht überall gleich intensiv ist.


Ein schlichter Rahmen sorgt für den letzten Schliff. Schon ist die individuelle Wanddeko fertig! Ich hoffe, euch hat mein Do It Yourself gefallen und vielleicht habt ihr ja sogar Lust bekommen, die Anleitung selbst auszuprobieren. Bilder von euren Ergebnissen sind natürlich gerne gesehen!
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