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{Travelguide} Riva del Garda // Part two

In Deutschland hält momentan der Herbst Einzug, beschert uns Frost, Nebel, immer kürzere Tage. Ich kuschele mich deswegen nur zu gerne in eine warme Decke und denke zurück an meine Zeit in Italien. Die Sonne ließ sich dort wesentlich öfter blicken. Hach, wie gerne würde ich jetzt durch Riva schlendern und mir eine echt italienische Pizza gönnen. Das Essen war einfach unschlagbar!


Eigentlich haben wir Riva fast jeden Tag besucht. Entlang der Strandpromenade spazierten wir bis zum Hafen, wo die kleinen Segelboote vor Anker liegen. Der Hafen ist zudem ein beliebter Ort für Straßenmusiker oder Künstler, von denen man sich malen lassen kann. An einem Nachmittag hatte sich eine Schar Leute um eine Gruppe aus Männern versammelt, die mit ihren Instrumenten Lieder spielten. Die Musik konnte man schon von Weitem hören.
Es gibt aber auch Stände, die allerlei Kram anbieten, den man wahrscheinlich nicht unbedingt braucht. Kettchen und Armbänder, Taschen, Schilder, Hüte usw. Die eine oder andere Sache davon ist zwar ein nettes Mitbringsel für zuhause, jedoch kaufe ich dann doch lieber in richtigen Läden ein.
Übrigens ist der Hafen bei Nacht ganz besonders schön, wenn die Lichter der Stadt glänzen und sich im Wasser spiegeln. Dieser Anblick ist einfach atemberaubend! Ich könnte stundenlang dort stehen und mir die kühle Seebriese um die Nase wehen lassen.

Was uns sofort auffiel, als wir das Zentrum des Städtchens erreichten; Riva hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Wo früher noch Autos fuhren, befinden sich nun Fußgängerzonen. Vieles wurde umgebaut, verschönert. Allerdings sind auch einige kleine regionale Läden verschwunden, was schade ist. Dennoch gibt es viele Schuh- und Modegeschäfte, sowie Händler, die hochwertige Lederwaren, wie beispielsweise Taschen oder Gürtel verkaufen.
Von Schaufenster zu Schaufenster bummeln, durch die zahlreichen kleinen Gassen schlendern, sich einfach treiben lassen. Mir macht es Spaß, auf diese Weise alles zu entdecken! Was ich an italienischen Städten so sehr liebe, ist dieses gänzlich andere Flair. Ich kann jedoch nicht genau definieren woran es liegt, dass Italien so eine komplett andere Wirkung hat. Vielleicht sind es die Menschen, vielleicht die Architektur. Das lässt sich nur schwer sagen.
Obwohl in der Stadt immer einiges an Trubel herrschte, war Riva glücklicherweise nie übermäßig voll, was wahrscheinlich daran lag, dass die Hauptsaison zum Zeitpunkt unseres Urlaubs bereits beendet war. Im August möchte ich die Umgebung nicht erleben, denn in diesem Monat ist jeder Platz fürchterlich überfüllt und um ehrlich zu sein finde ich nichts schlimmer, als zu viele Touristen auf einem Haufen.

Obwohl ich mir keine der großen und bekannten Sehenswürdigkeiten höchstpersönlich angesehen habe, möchte ich an dieser Stelle die Il Bastione, das Symbol Riva del Gardas, erwähnen. Dabei handelt es sich um eine Festung aus Naturstein, die am Hang des Monte Rocchetta liegt und bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet wurde. Natürlich kann man auch eine Wanderung dorthin unternehmen und die Festung aus nächster Nähe besichtigen. Nachts wird die Il Bastione hell angestrahlt, wodurch sie jederzeit gut zu sehen ist und wie ein Wächter bzw. stiller Beobachter über die Stadt erscheint.

Ich muss sicherlich nicht extra erwähnen, dass es in Riva jede Menge Cafés und Restaurants gibt. An unserem ersten richtigen Urlaubstag, waren wir abends in einem Lokal essen. Wir saßen draußen unter einem Schirm, weswegen es nicht weiter schlimm war, als es anfing zu nieseln. Zwar weinte auf dem Platz hinter uns fast ununterbrochen ein Baby, aber dafür war meine Lasagne absolut lecker! Zum Schluss wurden meine Familie und ich noch Zeugen eines Diebstahls. Zugegeben, ich habe die Situation gar nicht so schnell realisieren können. Wir haben nur mitbekommen, wie plötzlich zwei Kerle die Straße entlang rannten und der eine den anderen ganz aufgebracht am Arm packte. Wenig später war die Polizei schon vor Ort. Ich habe meine Kamera daraufhin nicht mehr aus den Augen gelassen.
Eine herbe Enttäuschung mussten wir ebenfalls erleben. Am Donnerstag besuchten wir ein Restaurant, welches immer gutes Essen sowie ein angenehmes Ambiente bot, nur um festzustellen, dass sich in den letzten sechs Jahren einiges verändert hat. Leider nicht zum Positiven. Die Bedienung war hektisch, die Nudeln beinahe noch roh und die Spaghetti aglio e olio so scharf, dass man kaum noch etwas anderes schmecken konnte. Zudem hat die Zahl der Tische sich im Vergleich zu früher deutlich erhöht, was wohl nicht besonders zuträglich für die Qualität des Essens war. Sehr, sehr schade!


Kommen wir noch kurz zu Arco, einer Nachbargemeinde von Riva, die ganz easy mit dem Fahrrad zu erreichen ist. An Tag zwei haben wir einen kurzen Ausflug dorthin gemacht. Im Grunde sind sich Riva und Arco natürlich nicht unähnlich. Es gibt viele Gassen, Lokale und hübsche kleine Geschäfte. Selbstverständlich darf der übliche Touristenkram dabei nicht fehlen.
Den Kern von Arco bildet die malerische Altstadt, über der auf einem Berg die Burgruine aufragt. Potenzielle Fotomotive gibt es in Arco reichlich!


Mein persönliches Highlight ist jedoch immer wieder die Gelateria Artigianale Tarifa. Ihr wollt wissen, wie gutes Eis schmeckt? Dann müsst ihr unbedingt diese Gelateria in der Via Giovanni Segantini 51 besuchen! Das Eis dort ist köstlich, das Beste, das ich je gegessen habe! Allerdings ist es eine echte Herausforderung, sich bei den vielen verschiedenen Sorten für das Richtige zu entscheiden. Am liebsten hätte ich jede Geschmacksrichtung probiert. Diese Eiscreme hat einfach absolut nichts zutun mit den harten, furchtbar künstlich schmeckenden Eisklumpen, die hierzulande mühsam aus dem Behälter gekratzt und lieblos auf die Waffel geklatscht werden. Nein, das Eis bei Tarifa ist butterweich und cremig. Es schmeckt intensiv, jedoch nicht unnatürlich aromatisiert und schon die Präsentation der Sorten ist ansprechend gestaltet.
Habt ihr jetzt Hunger? Gut, ich nämlich auch!


Abschließend kann ich sagen, Riva und Arco sind beides hübsche Städte, die sehr viele Facetten zu bieten haben und weder zu klein, noch zu groß sind. Egal ob man möglichst viele Bauwerke und Sehenswürdigkeiten besuchen, oder sich einfach nur treiben lassen möchte, die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Zoeva Rose Golden Luxury Brush Set

Dass ich mich gerne schminke und in den letzten Monaten immer mehr Beautyprodukte angesammelt habe ist kein Geheimnis. Mittlerweile interessiere ich mich einfach mehr für das Thema, habe Spaß daran, verschiedene Produkte zu testen und gönne mir ab und an auch mal ein paar exklusivere Sachen, beispielsweise von MAC oder Urban Decay. Bisher habe ich zum Schminken immer nur die Finger oder beigelegte Schwämmchen benutzt, was nicht immer ganz so praktisch ist. Spätestens als ich mir vor einigen Monaten mein erstes Rouge gekauft habe, wurde mir klar, dass ich mir endlich eigene Pinsel zulegen sollte. 


Ich wollte mir jedoch keine einzelnen Pinsel aus der Drogerie kaufen, die letztendlich wahrscheinlich unaufgeräumt und chaotisch in meiner Schminktasche verstreut sein würden, da ich keinen passenden Beutel dafür habe. Stattdessen wollte ich unbedingt ein ganzes Set haben. Meine Wahl fiel schließlich auf das Rose Golden Luxury Brush Set von Zoeva, welches ich mir noch vor meinem Urlaub bestellt habe. Wenn es um gute und bezahlbare Schminkpinsel ging, wurden mir immer wieder die Sets von Zoeva empfohlen, da bei jenen das Preis-Leistungs-Verhältnis super sein soll. Außerdem habe ich mich auf Anhieb in das Design des Rose Golden Sets verliebt. Ich meine, hallooo? Dieses Roségold sieht sowas von hübsch aus! Der dazugehörige Beutel passt ebenfalls perfekt dazu und hat sich bereits als sehr praktisch für unterwegs erwiesen.

Die folgenden 8 Pinsel sind enthalten:
106 Powder
102 Silk Finish
110 Face Shape
127 Luxe Sheer Cheek
142 Concealer Buffer
227 Soft Definer
231 Petit Crease
317 Wing Liner

Zwar habe ich noch nicht alle Pinsel verwendet, jedoch bin ich schon jetzt sehr zufrieden damit und habe den Kauf bisher nicht bereut! Die Borsten sind wunderbar weich! Ich liebe es, damit Puder oder Rouge aufzutragen. Zudem lässt sich so viel präziser arbeiten.
Besonders gepresster Puder und Foundation lassen sich mit einem großen Pinsel einfach viel besser und gleichmäßiger auftragen. Den Wing Liner möchte ich demnächst noch ausprobieren, indem ich einen dunklen Lidschatten nass mache. Normalerweise benutze ich für meinen Lidstrich bisher nämlich nur einen einfachen Stift von Manhattan.


Meiner Meinung nach ist das Set von Zoeva perfekt für den Anfang geeignet, da es weder zu viele, noch zu wenige Pinsel enthält. Alle Basics für den täglichen Gebrauch werden mitgeliefert und mehr benötige ich persönlich gar nicht. So macht schminken noch mehr Spaß!

Holiday impressions

Die Schule hat letzte Woche angefangen, weswegen auch bei mir nun wieder lernen angesagt ist. Leider hatte ich noch keine Zeit, den zweiten Teil meines Travelguides zu verfassen. Deswegen zeige ich euch heute einfach noch ein paar gemischte Bilder meines Urlaubs. Kaum zu glauben, dass jener schon seit fast zwei Wochen vorbei ist. 

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