Auch wenn die Tage allmählich wieder länger werden und die Temperaturen steigen, dominiert in Deutschland noch immer das triste Grau des Winters. Der Sommer scheint weit entfernt zu sein und mein Urlaub am Gardasee kommt mir mittlerweile beinahe vor, wie ein verblassender Traum. Als wären inzwischen viele Jahre vergangen, anstatt nur sechs Monaten. Wenn ich mir die Fotos von Riva ansehe, bekomme ich sofort Fernweh, möchte die Koffer packen und nach Süden fahren. Einfach dem Alltag und der Kälte entfliehen.

Als ich letztens meinen Bilderordner durchforstete, wurde mir schlagartig bewusst, dass ich euch noch den Travelguide zu Verona schulde. Wie kann es nur sein, dass ich es bis jetzt nicht auf die Reihe gebracht habe, diesen Artikel zu tippen? Die Fotos sind nämlich eindeutig zu schade, um auf der Festplatte zu versauern.
Vielleicht hat es ja aber auch seine Vorteile, wenn ich den Bericht erst jetzt veröffentliche. Im Sommer ist doch jeder übersättigt von Urlaubsbildern und Posts über die Ferien, während im März die letzte große Reise meist schon eine ganze Weile her ist.


Am vierten Tag des Italienurlaubs, unternahm ich zusammen mit meiner Familie einen Trip nach Verona. Die Stadt lag mit einer knappen Stunde Autofahrt nicht allzu weit von unserer Unterkunft entfernt und bot sich deswegen als Ausflugsziel an.
Bestimmt hat jeder schon mal von Verona gehört, dieser wunderschönen Stadt an der Etsch. Neben den imposanten römischen Bauwerken, bietet Verona zudem eine malerische Altstadt. Shakespeares Romeo & Julia spielt hier, weswegen es auch einige Sehenswürdigkeiten zu diesem Stück gibt. Später mehr dazu.

Obwohl wir uns einige der bekanntesten Plätze Veronas ansahen, ließen wir uns auch einfach treiben, betrachteten seelenruhig die Schaufenster und bummelten durch die Läden. Verona ist, wie jede große Stadt, ein wahres Shopping-Paradies! Alle teuren Marken sind hier vertreten. Ich könnte mich noch immer ohrfeigen, weil ich bei Sephora nichts gekauft habe und den MAC Store erst ungefähr drei Minuten vor Ladenschluss entdeckte, als wir schon auf dem Rückweg zum Auto waren. Grrr. Wenn ich diese ganzen Läden vor der Nase habe, bin ich immer so überfordert, dass ich letztendlich gar nichts kaufe. Im Nachhinein ärgere ich mich dann darüber. Immerhin konnte ich eine coole Hose ergattern.

Wie auch immer. Unser erster Stopp in Verona war das Amphitheater. Diese riesige Arena ist wirklich beeindruckend und natürlich auch ein beliebtes Fotomotiv. Zu jeder Tageszeit stehen tausende von Menschen vor dem Bauwerk und posieren mit Selfiestab in der Hand.


Die Piazza delle Erbe ist der mittelalterliche, von historischen Fassaden umgebene Marktplatz und Versammlungsort Veronas. Dort gibt es viele Obststände und mittlerweile vor allem jede Menge Touristenkram. Am frühen Nachmittag setzten wir uns in ein Café und gönnten uns eine kleine Pause. Das Tiramisu und der Kuchen schmeckten köstlich! Da es an jenem Tag ziemlich heiß war, tat es gut, unter den Schatten spendenden Schirmen des Cafés zu sitzen und das rege Treiben um mich herum zu verfolgen. Unmittelbar vor mir konnte ich beispielsweise ein Mädchen beobachten, das gelangweilt an seinem Tisch saß und Selfies machte, die ich dank des großen Displays ganz genau erkennen konnte.

Als wir weitergingen, kaufte ich mir eine Kugel Schokoeis, die unverschämt teuer war und noch dazu fürchterlich schmeckte. Das Geld hätte ich mir sparen können. Was soll's. Meine Kamera war ständig griffbereit. Es gab so viele tolle Dinge zu sehen, dass ich gar nicht wusste, was ich zuerst fotografieren sollte. Besonders die Detailaufnahmen finde ich gelungen.


Von der Piazza delle Erbe aus ist es nicht weit bis zur Casa di Giulietta, wo man Julias berühmten Balkon besichtigen kann. Jener wurde allerdings erst in den 1930er-Jahren an die Hauswand angebaut. Ein ähnliches Liebesdrama, wie in Shakespeares Theaterstück, soll sich dort jedoch tatsächlich abgespielt haben.
Der Durchgang zum Innenhof ist jedenfalls übersät mit… Kaugummis. Und Pflastern, sowie Briefen. Alles ist zugeklebt und vollgekritzelt, was auf den Bildern eigentlich ziemlich interessant aussieht, in Wirklichkeit allerdings verunstaltet wirkt. Zumindest meiner Meinung nach.

An einem großen Tor hängen tausende bunte Liebesschlösser, die man gleich vor Ort kaufen und gravieren lassen kann. Tourismus ahoi! Vor dem Balkon wimmelt es nur so von Menschenmassen, die alle ein Foto machen wollen oder die rechte Brust der Juliastatue betatschen. Das bringt nämlich angeblich Glück in der Liebe. Wenn ich ehrlich bin, hat mich die Situation bei der Casa di Giulietta gestresst. So viele Leute auf einem Haufen machen mir Angst. Ich mag es nicht, wenn alles so eng ist, dass ich mich kaum mehr bewegen kann. Nachdem das obligatorische Erinnerungsfoto geschossen war, ergriff ich lieber wieder die Flucht. Die Casa di Giulietta ist durchaus sehr sehenswert, aber ich bevorzuge es, gemütlich durch die Fußgängerzone zu schlendern.


Als Abschluss unseres Ausfluges besuchten wir noch das Castelvecchio, dessen Mauern im Licht der untergehenden Sonne feuerrot schillerten. Die Stimmung dort war idyllisch und irgendwie magisch zugleich. Die Burg war einst das Kastell der Scaliger und beherbergt heute ein Museum.


Obwohl ich Verona bereits als Kind besucht habe, fand ich es spannend, die Stadt erneut zu besichtigen. Verona bietet so viele wunderschöne Ecken, dass ein einziger Tag eigentlich gar nicht reicht, um alles gänzlich zu erkunden. Ich liebe das Flair und den stets präsenten Einfluss des römischen Reichs! Wer Urlaub in Norditalien plant, sollte unbedingt auch hier einen Abstecher machen.


Der März ist da! Das bedeutet, es wird so langsam Zeit für Frühling und gutes Wetter. Im Februar war ich sehr aktiv auf Instagram, habe viel gepostet und geliked. Besonders meinen aktuellen Lesestoff habe ich ganz fleißig mit euch geteilt. Heute zeige ich euch wie immer eine Übersicht meiner schönsten Bilder. Folgen könnt ihr mir auf Instagram unter dem Namen carolin_coralinart.


// Nagellack-Kombination aus rosa und darüber Glitzer.
// Selfie mit meinem neuen Schal.
// Eines der von mir beendeten Bücher im Februar.


// Es sich gemütlich machen und Gossip Girl auf Amazon Prime gucken.
// Ein klarer Wintermorgen.
// Blick ins Buch. Konnte kaum aufhören zu lesen.


// Nochmal ich.
// Grischa hatte ich richtig schnell durch.
// Bei uns liegt noch immer Schnee.


// Eine tolle Geschichte für zwischendurch.
// Überlege gerade, ob ich das Buch nochmal lesen soll.
// Ich liebe meinen MAC Blush! Er zaubert einen Hauch von Frühling auf die Wangen.

Daumen hoch - Für Ferien! In Bayern hatten wir Schüler nämlich eine ganze Woche frei und ich habe die Zeit genutzt, um ein wenig zu entspannen, was sehr gut getan hat. Allerdings ist eine Woche auch immer viel zu schnell vorbei.

Daumen runter - Da fällt mir diesmal gar nichts ein.

Gesehen - Am Oscarwochenende hat Prosieben die Free-TV-Premiere von Silver Linings gezeigt. Der Film wurde von den Kritikern sehr gelobt, weswegen ich neugierig wurde. Zudem mag ich Cooper und Lawrence gerne. Leider hat mich der Streifen letztendlich ein wenig enttäuscht. Er war mir zu aufgedreht und obwohl ich die zweite Hälfte des Films dann doch noch ganz okay fand, würde ich ihn nicht nochmal schauen. Es gibt bessere Komödien.

Gelesen - Im Februar habe ich drei Bücher gelesen. Meine Statistik ist somit nur geringfügig gesunken. Zunächst habe ich also Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson gelesen. Durch diese Geschichte musste ich mich leider ziemlich durchkämpfen, da ich den Schreibstil als mühsam und langweilig empfand. Danach griff ich zu Grischa - Goldene Flammen von Leigh Bardugo. Obwohl Fantasyabenteuer eigentlich nicht so mein Ding sind, hat mich das Buch positiv überrascht! Jetzt bin ich sehr gespannt auf Teil zwei. Will Grayson, Will Grayson von John Green und David Levithan ist eine schöne Story über zwei Jungs, die den gleichen Namen tragen. Unterhaltsam und kurzweilig. Vor kurzem habe ich mit City of Heavenly Fire von Cassandra Clare begonnen. Zwar habe ich schon fast die Hälfte geschafft, doch das Buch ist richtig dick, weswegen ich wahrscheinlich noch eine Weile damit beschäftigt sein werde.

Gehört - Mal ehrlich, momentan hat doch jeder einen Ohrwurm von The Hanging Tree. Ich gehöre jedenfalls dazu. Das Lied passt meiner Meinung nach perfekt zum Film! Allerdings bin ich immer etwas irritiert, wenn ich es im Radio höre.

Gegessen - Eigentlich mag ich keine Suppen, aber mit Spargelcremesuppe kann ich mich durchaus anfreunden!

Gekauft - Weil ich nicht länger warten wollte, habe ich mir City of Heavenly Fire ganz spontan als Kindle-Ebook gekauft. Ich bin sooo gespannt, wie die Reihe endet!

Gedacht - Der Hype um Fifty Shades of Grey nervt langsam ganz gewaltig...

Gefreut - Über einen schönen Nachmittag mit einer guten Freundin.



Durch den Blog stoße ich immer wieder auf neue Produkte, die ich vorher gar nicht kannte und wahrscheinlich auch nie beachtet hätte. Ein prominentes Beispiel: Essie. Vor etwa einem Jahr habe ich diese Nagellacke für mich entdeckt und kaufe seitdem keine andere Marke mehr. Mittlerweile umfasst meine Sammlung sieben Exemplare, doch es werden immer mehr! Die Qualität ist einfach super, der Lack fühlt sich auf dem Nagel schön ebenmäßig an, hält gut und die Farben sind wunderschön. Einziger Wehmutstropfen; der Preis. Jener liegt meiner Meinung nach durchaus im oberen Preissegment, weswegen ich bei einem Kauf gerne meine Müller Gutscheine von Weihnachten, Geburtstag und Co. einlöse.

Meine Essie-Sammlung

Jedenfalls bin ich absolut verliebt in meine Essies! Daher dachte ich mir, zeige ich euch kurz alle Nuancen, die sich in meinem Besitz befinden.

#77 chinchilly
Im Herbst und Winter greife ich unheimlich gerne zu dunklen Farben, die nicht so krass sind, aber dennoch auffallen. Chinchilly ist ein hübsches Granitgrau, welches sehr elegant aussieht. Diese Farbe gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingen. Allerdings möchte ich mir irgendwann zusätzlich noch einen hellgrauen Lack besorgen.

#76 merino cool
In der Flasche eher unscheinbar, auf den Nägeln der absolute Hingucker! Diese Nuance ähnelt chinchilly ein wenig, jedoch mit einem deutlichen Anteil mauve. Wirklich schade, dass merino cool nun aus dem Standardsortiment genommen wurde.

#87 decadent dish
Dieser Lack war mein erster Essie überhaupt, weswegen er einen besonderen Platz in meiner Sammlung einnimmt. Ich werde wohl nie verstehen, wieso man diese Farbe nicht mehr kaufen kann, denn decadent dish zaubert ein wunderbares Schokobraun mit Bronzeschimmer auf die Nägel.

#201 bobbing for baubles
Blauer Nagellack ist eigentlich nicht so mein Ding, doch bobbing for baubles könnte man, je nach Lichteinfall, manchmal als fast schwarz bezeichnen. Mit solch dunklen Farben fühle ich mich immer ziemlich cool und irgendwie rebellisch. Seltsam, ich weiß.

#1 blanc
Blanc ist eindeutig ein Must-Have und gehört in jede Sammlung. Dieses strahlende Weiß sieht nicht nur frisch, sondern auch sommerlich aus und lässt die Haut zudem schön gebräunt wirken.

#16 spaghetti strap
Ein wirklich sehr, sehr dezentes und zartes Rosa. Mit nur einer Schicht sieht man den Lack leider kaum. Ich trage darum immer mindestens zwei Schichten auf und erziele so das beste Ergebnis. Meiner Meinung nach ist diese Nuance super für den Frühling und festliche Anlässe geeignet.

#74 tart deco
Eindeutig eine Sommerfarbe! Zwar habe ich diesen Lack noch nicht so oft benutzt, wie den Rest der gezeigten Essies, aber der hübsche Korallton macht definitiv gute Laune.

Meine Essie-Sammlung
Meine Essie-Sammlung

Seid ihr auch Fans von Essie?
Wie groß ist eure Sammlung?
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