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Mein Grafikdesign Fernstudium an der OFG

Darum habe ich ein Grafikdesign Fernstudium begonnen

Schule beendet, und was nun? Diese Frage habe ich mir lange Zeit gestellt. Eigentlich war mir immer klar, dass ich später in die Richtung Kommunikationsdesign gehen bzw. „irgendwas mit Medien“ machen möchte. Der Begriff ist schwammig, die Möglichkeiten zahlreich. Wie also könnte ich meinen Traum am besten verwirklichen? Nach der Schule war ich etwas überfordert, ich wusste nicht, wie ich die Sache angehen sollte und gönnte mir deswegen zunächst eine Pause.

Ich wollte immer lieber etwas Praxisorientiertes machen, denn ich wusste, ein Universitätsstudium wäre nicht wirklich mein Ding. Aus diesem Grund strebte ich eine Ausbildung zur Mediengestaltung an, doch in der Umgebung konnte ich nichts Passendes finden. Ein Plan B musste her! Die Recherche im Internet brachte mich auf eine, auf den ersten Blick, ungewöhnliche Idee, denn ich stieß auf eine Onlineschule, die staatlich zugelassene Kurse anbietet. Ein Grafikdesign Fernstudium schien mir in meiner Situation die perfekte Lösung zu sein, weswegen ich schnell den endgültigen Entschluss gefasst hatte, es auch wirklich zu wagen.

Darum habe ich ein Grafikdesign Fernstudium begonnen

Lohnt sich ein Grafikdesign Fernstudium wirklich?

Wenn man Google zu diesem Thema befragt, erhält man viele unterschiedliche Berichte. Positive Erfahrungen, die mich in meiner Entscheidung bestärkten, aber auch kritische Stimmen. Darunter Personen, die denken, man kann sich den ganzen Stoff auch problemlos selbst beibringen und der Meinung sind, das Zertifikat eines Fernstudiums erhöht die Berufschancen nicht. Zwischendurch keimten Zweifel auf, ob ich wirklich das Richtige tue, doch zu diesem Zeitpunkt gab es schon kein Zurück mehr.

Mir ist natürlich klar, dass ein einjähriges Grafikdesign Fernstudium die duale Berufsausbildung zum Mediengestalter nicht vollkommen ersetzen kann. Trotzdem finde ich, dass es immer besser ist, etwas Offizielles vorweisen zu können. Klar, könnte ich mir viele Sachen auch selbst beibringen, jedoch würde ich in diesem Fall keine anerkannte Urkunde erhalten und genau dieser Aspekte war mir von Anfang an extrem wichtig. Das Abschlusszertifikat des Kurses ermöglicht mir einen ersten Schritt in die Medien-Branche.

OFG – Onlineschule für Gestaltung

Im Internet gibt es viele Anbieter, die eine Weiterbildung im Bereich Grafikdesign ermöglichen. Besonders der Kurs der OFG (Onlineschule für Gestaltung) stach mir hier ins Auge. Die Website machte einen seriösen Eindruck und der Lehrplan klang sehr umfangreich. Neben den Grundlagen der Gestaltung, geht es um Farbsysteme, Marketing und Werbung oder Editorialdesign. Zudem bietet die OFG zusätzlich zum Grafikdesign Fernstudium, Kurse für Webdesign, Fotografie oder 3D-Design an, die immer am ersten des Monats beginnen. Die Kurse richten sich hauptsächlich an Berufseinsteiger und Berufstätige, die Ihre Kenntnisse vertiefen wollen. Natürlich sind diese Angebote nicht kostenlos, können jedoch beispielsweise von der Agentur für Arbeit gefördert werden.

Mein Fernstudium startete im April und dauert ein Jahr. Pausen oder Verlängerungen sind, nach Absprache mit den Dozenten, jederzeit möglich. Außerdem gibt es keine Präsenzphasen. Ich kann alle Lerninhalte zuhause am Computer abrufen, was den Vorteil hat, dass ich mir selbst einteilen kann, wann ich lerne. Jedoch muss ich auch Eigenverantwortung zeigen und mir den gesamten Stoff selbst aneignen.

Jeder Monat hat einen anderen Schwerpunkt. Mal geht es um Typografie, mal um Screendesign etc. Zwar muss ich keine schriftliche Prüfungen ablegen, doch die sogenannte Monatsaufgabe soll testen, inwieweit ich das Gelernte in die Praxis umsetzen kann. Anschließend erhalte ich eine Bewertung auf meine Arbeit.

Meine Meinung

Bisher bin ich mit dem Grafikdesign Fernstudium an der OFG sehr zufrieden und habe diesen ungewöhnlichen Schritt zu keinem Zeitpunkt bereut. Natürlich ist eine gesunde Prise Skepsis erlaubt, doch man sollte sich auch trauen, neue Wege zu gehen. In den letzten drei Monaten habe ich bereits viel über Semiotik, Gesetze der Gestaltung und Farbenlehre gelernt. Elementares Wissen für einen Grafikdesigner.

Was den Zeitaufwand betrifft, so hält sich jener (zumindest bisher) noch in Grenzen. Ich muss mir keinen Druck machen, um alles rechtzeitig zu schaffen. Trotzdem sind die Aufgaben anspruchsvoll. Der Umgang mit Grafikprogrammen beispielsweise, wird im Kurs aber nicht vermittelt. Ich muss mich gänzlich selbst um Problemlösungen kümmern und mit der Software auseinandersetzen. Glücklicherweise habe ich bereits Erfahrung mit Photoshop, doch die Nutzung von Adobe Illustrator und Indesign ist teilweise noch etwas ungewohnt für mich.

Besonders stolz bin ich übrigens auf mein Portfolio, denn vor kurzem habe ich mir extra eine Mappe mit Klarsichthüllen gekauft, die genug Platz für alle meine Projekte bietet. Nach und nach wird sie sich nun mit fertigen Monautsaufgaben füllen. Das unten gezeigte Bild, bietet einen Einblick in meine letzte Arbeit, die ich wirklich unheimlich interessant und spaßig fand! Aufgabe war es, eine Collage mit bunten 2×2 cm Quadraten zu erstellen. Durch die Auswahl der Farben, sollte ein vorgegebenes Thema dargestellt werden. Bei mir waren es die vier Jahreszeiten. Wie findest du mein Ergebnis?

Darum habe ich ein Grafikdesign Fernstudium begonnen - Meine Erfahrungen mit der OFG

Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen, dass ich das Fernstudium allen empfehlen kann, die in der Branche Fuß fassen wollen, eine Überbrückung benötigen oder sich weiterbilden möchten. Lass dich nicht einschüchtern von Leuten, die dir prophezeien, das alles sei nur unnötiger Blödsinn. Glaube an dich und deine Leidenschaft. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!

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24 Comments

  • Reply
    Vivien Rose
    Juni 26, 2016 at 2:17 pm

    Ein wirklich toller und vor allem sehr informativer Blogpost! Ich bin momentan auch schon am Überlegen was ich nächstes Jahr nach meinem Fachabitur bzw. erst im Jahr darauf nach meinem Abitur genau studieren oder machen möchte! Dein Fernstudiengang klingt wirklich sehr interessant ich werde mir die Seite auf jeden Fall genauer anschauen! Denn auch ich möchte später mal „irgendetwas mit Medien“ machen : )
    Ich wünsche dir einen wundervollen Sonntag!
    Liebe Grüße
    Vivien von La vie est belle

    • Reply
      Carolin
      Juni 26, 2016 at 7:31 pm

      Ich denke zwar schon, dass eine normale Ausbildung einfach umfangreicher ist und mehr Chancen bietet, aber für mich ist das Fernstudium eine gute Lösung und ich bin froh, dass ich mich dafür angemeldet habe. 🙂

  • Reply
    Vita
    Juni 26, 2016 at 4:28 pm

    Hey Carolin,

    dein Fernstudium liest sich wirklich interessant. Vor allem mit Adobe Illustrator würd ich auch gerne mal was machen, bisher bin ich nur bis zu InDesign im Studium gekommen 😀
    Jedoch möchte ich den Teil mit der Uni und der Praxisorientiertheit streichen: Ich studiere ja auch ganz normal an der Uni und mein Studiengang ist wirklich sehr praxisorientiert. Generell sind viele Medienstudiengänge an den Unis mittlerweile ziemlich praxisorientiert, sodass dieses Klischee zumindest in der Medienbranche nicht mehr stimmt 🙂 Denke mein Studiengang wäre auch total was, falls du danach studieren möchtest! Will da demnächst sowieso auch mal drüber schreiben, da jetzt ja wieder die Zeit ist, wo die Abiturienten nach Studiengängen suchen 😀

    • Reply
      Carolin
      Juni 26, 2016 at 7:50 pm

      Danke für deinen Kommentar, liebe Vita! 🙂 Ich muss ja gestehen, in Illustrator habe ich mich noch nicht so richtig eingearbeitet. Indesign ist echt praktisch, aber mit Illustrator komme ich nicht wirklich klar.
      Ich denke, die Praxisorientiertheit hängt auch immer ganz stark von der jeweiligen Uni ab. Ich kenne leider niemanden persönlich, der einen Studiengang in der Medienbranche macht. Deswegen kann ich das nicht so gut beurteilen. Bin schon sehr gespannt auf deinen Beitrag, denn das, was du bisher über dein Studium erzählt hast, klang immer total interessant! 🙂

  • Reply
    Noeirie
    Juni 26, 2016 at 7:13 pm

    Als jemand der eine 100%ige, 4jährige duale Ausbildung gemacht hat kann ich da nur müde lächeln. Möchtegern-Profis machen uns mehr Arbeit als etwas anderes, weshalb ich für die Abschaffung solcher Halbausbildungen bin. Mehr als Hobby ist das in meinen Augen nicht.
    Bevor du jetzt denkst das wäre irgendein Hater-Kommi, muss ich sagen dass deine Bilder und Posts zeigen dass du so schon sehr schöne Sachen machst und die kreative Richtung definitiv passt! Also alles Gute von mir!!!

    • Reply
      Carolin
      Juni 26, 2016 at 8:04 pm

      Ok, das ist deine Meinung. 😉 Ich behaupte ja gar nicht, dass das Fernstudium mit einer dualen Ausbildung zu vergleichen ist, aber für mich ist es einfach eine passende Alternative. Und wer sagt denn, dass ich mich danach nicht trotzdem noch „richtig“ weiterbilden kann? Heutzutage gibt es doch viele Möglichkeiten und Wege. Danke für deinen Kommentar! 🙂

    • Reply
      Cat
      Februar 16, 2017 at 1:52 am

      @NOEIRIE Das ist mal wieder die typisch deutsche Einstellung: Alles muss mit sieben Siegeln abgesegnet sein, am besten noch mit Stempel von der Kanzlerin. Gerade in kreativen Berufen kommt es zunaechst mal auf Talent und Intuition an. Software und „Design Principles“ kann man sich, wenn man pfiffig ist und Leidenschaft hat, prima selbst aneignen. Heutzutage gibt es wunderbare professionelle Tutorials, die von bekannten und erfolgreichen Industriefuehrern angeboten werden (z. B. auf skillshare.com). Dort findest du teilweise renommierte Kuenstler und Dozenten, die auch an fuehrenden Kunstakademien unterrichten. Dank des Internets kann man sich GERADE in Bereiche wie Grafik-Design mit genug Selbstdisziplin reinfuchsen! Und meist sind diese Leute auch viel offener, flexibler und mutiger und kleben nicht an Theorien, die sie im Studium gelernt haben. Ich lebe in den USA und muss sagen, dass hier die „can-do“ Mentalitaet komplett anders ist. Es gibt so viele Quereinsteiger, die ihr Hobby zum Beruf machen und es ist dem Arbeitgeber hier komplett egal, wo, was oder ob du UEBERHAUPT studiert hast. Hauptsache dein Portfolio stimmt und deine Arbeiten sprechen fuer sich. So sollte es doch auch eigentlich sein. Ich arbeite in der Personalabteilung bei shutterfly und habe staendigen Kontakt zu fest angestellten Grafik-Designern und auch Freelancern. Teilweise zeigen Kandidaten frisch aus dem Studium weniger Kompetenz und Flexibilitaet als Quereinsteiger, die viele interdisziplinaere Qualitaeten mitbringen, je nachdem, was sie vorher schon gemacht haben. Persoenliche Aesthetik, Arbeitsweise und Umsetzung spielen natuerlich auch eine grosse Rolle. Natuerlich ist es toll, dass du dir ein langes und tiefgreifendes Studium zeitlich und finanziell leisten konntest, aber Carolins Leidenschaft negativ als Hobby abzustufen wirkt doch eher so, als waerst du ein bisschen unsicher und haettest Angst, dass dir jemand mit einer kuerzeren und guenstigeren Ausbilung Konkurrenz machen koennte. Du gehst gleich davon aus, dass die Arbeiten der Bloggerin „weniger wert“ sind. Ich verstehe, dass talentierte, „selbstgebackene“ Kreative fuer Akademiker bedrohlich wirken koennen; ich erinnere mich noch, wie erbost viele professionelle Fotografen damals waren, als ein Student das Gewinnerbild fuer den National Geographic Foto-Wettbewerb geschossen hat und das mit seinem iPhone. Klar hatten viele Fotografen mehr Erfahrung als er und das bessere/teurere Equipment, aber im Endeffekt zaehlte das Resultat und nicht der Weg, wie auch bei uns in der Firma. In diesem Sinne, euch beiden viel Glueck und Erfolg!

  • Reply
    bknicole
    Juni 27, 2016 at 1:43 pm

    Ich finde es toll, dass du über deine Erfahrungen beschrieben hast. Die Ausbildung ersetzt so ein Fernstudium sicher nicht, aber ich denke auch, dass es nie verkehrt ist noch weitere Qualifikationen vorweißen zu können und am Ende hast du da ja was in der Hand, was dir vielleicht auch helfen kan, dann einen Ausbildungsplatz zu bekommen oder in diese Richtung zu studieren. Da werden ja auch immer Mappen gefordert und gerade durch die Aufgaben, kannst du dir da ja super eine anlegen, die du dann mitschickst. Somit denke ich schon, dass das dir helfen kann ;). Ich persönlich bin sehr happy an einer Uni zu studieren. Ich hatte da einfach Glück, das es den passenden Studiengang bei mir in der Nähe gab, wo ich dann auch reingekommen bin. Bei uns ist es ja eine Mischung aus Praxis und Theorie. Gerade was die Statistik, den Auswertung von Daten anbelangt gibt es schon viele Bezüge zur Praxis, aber politischen und soziologischen Grundlagen sind natürlich reine Theorie. Jedoch studiere ich ja auch nichts mit Medien, bekomme aber durch Freunde, die in diese Richtung studieren schon mit, dass die da auch an den Unis viele Projekte in Zusammenarbeit mit Firmen machen.

    • Reply
      Carolin
      Juni 30, 2016 at 12:19 am

      Viele Leser haben mich ja gefragt, wie das mit dem Fernstudium so abläuft und deswegen dachte ich mir, schreibe ich einfach einen Post darüber! Meiner Meinung nach, ist es auch immer gut, ein Dokument vorweisen zu können. Auch die Mappe mit meinen Projekten und Arbeiten wird mir in Zukunft bestimmt noch nützlich sein.
      Freut mich auch sehr für dich, dass du mit deinem Studium so happy bist und da was in der Nähe gefunden hast. Der Studiengang scheint ja ziemlich vielfältig zu sein. Ich finde es immer gut, wenn Theorie und Praxis gleichermaßen Aufmerksamkeit geschenkt wird.

  • Reply
    Neri
    Juni 28, 2016 at 8:45 pm

    Ui, das hast Du sehr ansprechend und informativ zusammengefasst! Ich wünsche Dir viel Freude und Erfolg!

    Neri

    • Reply
      Carolin
      Juni 29, 2016 at 11:58 pm

      Vielen Dank! <3

  • Reply
    Lea von Rosy & Grey
    Juli 2, 2016 at 11:20 am

    Total cool!!! das ist wirklich mal ein interessanter Beitrag!
    Jetzt weiss ich wenigstens, warum dein Blog so toll aussieht ;))
    Liebste Grüße
    Lea

    • Reply
      Carolin
      Juli 11, 2016 at 11:37 pm

      Hihi, danke! 🙂

  • Reply
    Elsa
    Juli 9, 2016 at 10:02 am

    Das klingt wirklich sehr interessant, du hast mich gerade auf eine total tolle IDee gebracht. Ich habe nämlich noch sowas wie einen Bildungsgutschein von der IHK und da darf ich für 3 Jahre so ziemlich alles an Bildung in Anspruch nehemn, was ich will und muss nur 10% selber zahlen…da werde ich die doch direkt mal fragen, ob da so ein Fernstudium auch mit rein fällt…das wäre ja der Knaller 🙂
    Ganz ganz liebe Grüße
    Elsa von Spirellis Allerlei

    • Reply
      Carolin
      Juli 11, 2016 at 11:43 pm

      Super, dass ich dich durch meinen Beitrag dazu motivieren konnte, ebenfalls ein solches Fernstudium zu machen. Ich wünsche dir viel Erfolg und hoffentlich klappts mit dem Kurs! 🙂

  • Reply
    Jacki de Ripper
    Juli 15, 2016 at 6:55 pm

    Hallöchen! 🙂

    Die Befürchtung, dass ein Universitätsstudium nichts für dich ist, auf die Angst hin, dass es dir nicht praktisch genug ist, lässt sich in Bezug auf Kommunikationsdesign nehmen. Das Fach an sich ist praktisch und ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man das nur theoretisch aufrollen sollte. Ich studiere an der FH in Aachen und komme mir teilweise gar nicht so vor, als würde ich studieren, einfach weil wir keine wirklichen Vorlesungen haben und keine Klausuren schreiben.

    Ich hatte irgendwie mega das Bedürfnis dir das zu schreiben haha! Damit du es vielleicht doch in Betracht ziehst 🙂 Schöner Beitrag und Liebe Grüße!

    xx

    • Reply
      Carolin
      Juli 15, 2016 at 8:25 pm

      Vielen Dank! 🙂 Ich habe jetzt bereits öfter gehört, dass diese Studiengänge oft sehr praxisorientiert sind. Das finde ich wirklich super und es macht ein richtiges Studium zu einer Option für mich. Mal sehen…

  • Reply
    Celine
    August 3, 2016 at 12:16 pm

    Oh, das klingt sehr gut! Mit einem Fernstudium habe ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt. Mir geht da ähnlich wie dir – ich wollte in die Richtung Kommunikationsdesign gehen und „etwas mit Medien“ machen. Ich habe mich jetzt erstmal für ein wissenschaftliches Studium entschieden – mal sehen wie ich damit klar komme, denn die Inhalte finde ich schon interessant. Allerdings behalte ich das mal im Hinterkopf. Ist ja immer noch möglich danach ein Fernstudium zu machen oder ich bewerbe mich nächstes Jahr nochmal für Design (: Hast du dich eigentlich vorher an Hochschulen beworben oder hast du sofort mit dem Fernstudium angefangen?
    Alles Liebe,
    Celine

    • Reply
      Carolin
      August 3, 2016 at 9:58 pm

      Bin mit dem Fernstudium wirklich sehr zufrieden und habe in den letzten 4 Monaten schon unheimlich viel gelernt. An einer Hochschule habe ich mich gar nicht beworben, da ich anfangs eher eine Ausbildung machen wollte.

  • Reply
    Linn
    September 6, 2016 at 6:55 am

    Liebe Carolin,

    ich finde, da muss jeder den richtigen Weg für sich gehen. Ich selbst studiere Journalismus und Unternehmenskommunikation an einer privaten Uni und hatte gerade am Anfang mit einer Menge negativer Kommentare zu kämpfen. Und schließlich kannst du nach deinem Fernstudium ja gut und gerne nochmal mit Präsenzzeit studieren oder oder oder, denke wenn es eine Branche gibt, in der die vielen Wege tatsächlich nach Rom führen, dann ist es die Medienbranche!

    Ich finde dein gestalterisches Talent wird auf jedem Fall auf deinem Blog deutlich und ich wünsche dir weiterhin ganz viel Spaß und spannende Aufgaben an deiner Fernuni!

    Alles Liebe,
    Linn

    http://linnmaira.com

  • Reply
    Daniel
    November 9, 2016 at 11:33 pm

    Liebe Carolin

    Erstmal gratuliere für den tollen Blog 🙂 Ich finde man sieht dass ein kreatives Talent vorhanden ist und du auf jeden Fall in die richtige Richtung gehst.

    Zu den Kommentaren muss ich auch noch meinen Senf dazu geben:
    Bei uns in der Schweiz hat die Lehre einen sehr hohen Stellenwert. Die meisten Jugendlichen die diesen Weg wählen und ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis besitzen finden ohne Probleme einen Job. Manche von Ihnen machen danach eine 2 jährige „Weiterbildung“ also einen eidg. Fachauweis und übernehmen eine leitende Funktion und wieder andere machen noch eine 4 jährige berufsbegleitende Weiterbildung zu einem HF Diplom welche etwa dem Fachhochschulniveau in DE entspricht.

    Das beste an der ganzen Sache ist das diejenigen die diesen Weg der Ausbildung fast nie (je nach Branche vl. mit ein paar Abstrichen) Probleme am Arbeitsmarkt haben und sich zurecht finden.

    Auf der anderen Seite kenne ich jedoch auch viele Uni und FH Absolventen welche sich von Praktikum zu Praktium hangeln und irgendwann in einem Job landen für den Sie eigentlich zu überqulifiziert sind.

    Was ich damit sagen möchte ist das es meiner Meinung nach egal ist mit welcher Basis man startet. Ob mit einem Kurs, mit einer Lehre, mit einer Meisterprüfung, einem BSc, BA oder MA – wichtig ist dass man in der Branche seinen Platz findet.

    Jede Ausbildung vermittelt einem auf irgendeine Art Wissen. Dieses Wissen muss jeder dann für sich umsetzen und anwenden.

    Ich selber habe vor 15 Jahren als IT Techniker angefangen und es ohne ohne Interaction Design Studium bis zum UI/UX Designer geschafft. Ich habe mir selber HTML , CSS etc beigebracht und mich von Projekt zu Projekt verbessert. Wichtig ist dass man den Einstieg schafft und den Fuss in die Türe bekommt, dann kommen auch Jobs Kunden oder Projekte.

    Mit viel Motivation und Ehrgeiz fnde ich kann man alles schaffen. Weiterhin und viel Erfolg und alles Gute für deine berufliche Zukunft. Grüsse aus Zürich

  • Reply
    Sonja
    April 27, 2017 at 11:32 am

    Hallo,

    danke für deinen Blog, ich wollte kurz fragen, ob Du die Ausbildung inzwischen abgeschlossen hast, und wie dein Fazit zum Anbieter OfG lautet.
    Ich möchte dort die Weiterbildung WebDesign machen, bin aber noch etwas unsicher, weil die Lehrinhalte doch eher knapp bemessen scheinen, im Vergleich mit anderen Anbietern.
    Liebe Grüße aus Salzburg

    • Reply
      Carolin
      April 27, 2017 at 1:42 pm

      Hi Sonja,
      danke für deinen Kommentar und das Interesse an meinem Blog! 🙂 Ich bin seit diesem Monat mit dem Fernstudium fertig und mir persönlich hat es sehr weitergeholfen. Zum Webdesign-Kurs kann ich nichts sagen, aber ich habe meine Erfahrungen in diesem Post geschildert: klick

  • Reply
    Karsten Kettermann
    September 26, 2017 at 10:56 am

    Als jemand, der ganze 13 Semester Kommunikationsdesign an einer „richtigen“ Facchochschule studiert und mit Dipl. Designer (FH) abgeschlossen hat, kann ich dir eines sagen: Das hinter dir zu haben heißt noch lange nicht, dass du dann später
    – wirklich etwas begriffen hast
    – ausschließlich geiles Design machst
    – nur die wirklich coolen Jobs bekommst und
    – auch echt davon leben kannst.

    Die Realität sieht für die meisten ganz anders aus: Von den anfänglich 580 Bewerbern auf 70 Studienplätze bekamen nur 90 eine generelle Zusage. Das Studium angefangen haben nur 70, beendet haben es nur 30. Der Rest ist zum Trommeln nach Indien gegangen, fährt heute noch Taxi oder verkauft Möbel für 8 €/Std.

    Ausschließlich von Design leben – in unserem Falle Fotografie – tun heut nur noch 15. Und davon nur 2 – 3 so gut, dass sie sich eine sehr gute Altersvorsorge aufbauen können.

    Ist es also besser, an einer staatlichen Schule zu lernen? Nein! Ist es also besser, an einer privaten Schule zu lernen? Nein!
    Wichtig ist allein, dass du etwas machst, an dem dein Herz hängt und das dann für den Rest deines Leben tun kannst.

    Un da bist du doch auf einem guten Wege, oder? 🙂

    der Karsten

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