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Kampf der Buchgenres // Die schönsten Jugendbücher & Helden des Alltags

Kampf der Buchgenres // Die schönsten Jugendbücher & Helden des Alltags

Hast du schon von der Blogparade Kampf der Buchgenres gehört, welche von Nicole und Jana ins Leben gerufen wurde. Dabei geht es darum, jeden Monat einen Post über ein bestimmtes Genre zu schreiben und zum Schluss die verschiedenen Meinungen gegenüberzustellen. Im Mai lautet das Thema Jugendbücher und da ich wirklich viel aus dieser Kategorie lese, möchte ich diesmal gerne an der Aktion teilnehmen. Im folgenden Text rede ich über die schönsten Jugendbücher und was sie so besonders macht.

Kampf der Buchgenres // Die schönsten Jugendbücher & Helden des Alltags

Obwohl ich längst keine fünfzehn mehr bin, befinden sich in meinem Regal größtenteils Bücher aus dem Young Adult-Genre. Nach wie vor fühle ich mich in diesem Bereich sehr wohl und komme mir keineswegs so vor, als wäre ich diesen Geschichten mittlerweile entwachsen. Es gibt viele Subgenres. Von Fantasy und Science-Fiction, bis Contemporary. Ich lese eigentlich alles, doch wenn es um authentische Jugendbücher geht, schlägt mein Herz für Coming Of Age. Erzählungen über Freundschaft, Liebe, das Erwachsenwerden und den Sinn des Lebens. Es geht um alltägliche Situation, normale Probleme und Charaktere, wie dich und mich.

Klar, Figuren wie beispielsweise Katniss Everdeen aus „The Hunger Games“ oder Harry Potter sind klassische Helden, die für ihre Lieben kämpfen und sich gegen Unrecht auflehnen. Sie sind stark und mutig, doch davon abgesehen fällt es schwer, sich mit ihnen zu identifizieren. Meiner Meinung nach ist nicht immer eine korrupte Regierung, eine Rebellion oder ein übernatürlicher Bösewicht nötig, um ein fesselndes Jugendbuch zu kreieren. Oftmals sind es die ruhigen bzw. realistischen Geschichten, die mich berühren. Charlie aus „The Perks of being a Wallflower“ ist zwar kein mächtiger Zauberer etc., doch er trifft den Leser mit seiner liebenswürdigen Art und dem Bestreben, seinen Platz in der Welt zu finden, mitten ins Herz! Genauso verhält es sich bei Hazel Grace („The Fauit in our Stars“), die niemanden in ihrem Umfeld verletzen möchte, der von der Vergangenheit geplagten Alaska oder dem nach Abenteuern strebenden Miles („Looking for Alaska“).

Alle der genannten Figuren sind völlig verschieden, doch trotzdem haben sie etwas Entscheidendes gemeinsam. Sie wirken real. Authentisch. Echt. Ihre Schicksale mögen erfunden sein, aber manchmal habe ich das Gefühl, als könnten sie tatsächlich existieren. Diese Charaktere leben in der gleichen Welt wie wir, fühlen genauso und meistern den Alltag. Für mich sind sie die wahren Helden der Literatur und der Grund, wieso ich das Young Adult-Genre liebe!

Meine liebsten Jugendbücher

  • „The Perks of being a Wallflower“ von Stephen Chbosky
  • „Looking for Alaska“ von John Green
  • „Paper Towns“ von John Green
  • „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell
  • „Fangirl“ von Rainbow Rowell
  • „Vanishing Girls“ von Lauren Oliver
  • „The Fauit in our Stars“ von John Green

Liest du Jugendbücher oder fühlst du dich schon zu alt dafür?

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4 Comments

  • Reply
    Manon
    Mai 24, 2016 at 12:21 am

    Ich bin vor kurzem 24 geworden und hab bald den 5. Band von House of Night fertig. Das erste Mal wurde mir klar, dass mir nicht mehr jedes Jugendbuch Zusagen würde. Ich finde die Figuren in dieser Buchserie ehrlich gesagt ziemlich nervig, aber so verhalten sich nun mal 17jährige und hier wird mir klar, wie erwachsen ich inzwischen bin. Die storyline finde ich jedoch gut und auch, dass es unverblümt über Sex geschrieben wird, denn genauso bekommen es 17jährige es zu sehen. Das finde ich leider kaum in anderen Fantasy Jugendbüchern. Realistische Romane finde ich auch toll. Freue mich schon total darauf die Royal Saga und die Broken Romeo und Julia Saga zu lesen. Bei Royal kam ja jetzt neulich das 3. Buch raus. Aber erst mal lese ich House of Night zu Ende(auch hier habe ich gewartet bis alle Bücher rauskamen) und dann mal sehen, worauf ich als Nächstes Lust habe 😊

    Hm, ich kann mich sehr gut mit den Figuren von Harry Potter Büchern identifizieren, weil sie sensibel, emotional, witzig, selbstbewusst, intelligent etc etc usw usw.. Sind. Kantniss Everdeen weniger, auch wenn ich die Bücher verschlungen habe. Zu viel schlechte Energie, die von ihr kommt ^^ ich bin ein absoluter Optimist und kann mich deshalb nicht so mit ihr identifizieren.

  • Reply
    Neri
    Mai 24, 2016 at 7:48 pm

    Ich finde die Blogparade super schön. Dein Post gefällt mir sehr. Bei den Büchern kann ich voll zustimmen.
    Neri

  • Reply
    Jana
    Mai 26, 2016 at 1:47 pm

    Das freut mich rießig, dass du an unserer Blogparade teilgenommen hast 🙂 Das ist auch wirklich dein perfektes Thema gewesen und du hast es echt toll umgesetzt!
    Ich versuche auch bei dem E-book-Thema mitzumachen und hoffe, dass ich das Buch fertig lesen kann auf meinem kindle 😀

  • Reply
    bknicole
    Mai 27, 2016 at 5:19 pm

    Ich freue mich ja sehr ,dass du mitgemacht hast. Übrigens bist du noch perfekt in der Zeit, ihr habt ja nach unseren Beiträgen immer 4 Wochen Zeit ;).

    Gelesen habe ich keines deiner genannten Bücher, weil ich dann doch eher zu Jugendthriller tendiere und viel aus dem Fantasy Bereich lese, der ja nächsten Monat thematisiert wird. Aber in meiner Jugend selbst, habe ich auch Bücher aus dem Genre gelesen, nur wurden da einfach andere gehyped. Zumindest habe ich aber von Das Schicksaal ist ein mieser Verräter und The Perks of Being a Wallflower die Filme gesehen und die fand ich dafür auch wunderschön.

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