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Meine Lesehighlights 2016

Meine Lesehighlights 2016

Es gibt doch kaum etwas Schöneres, als ein gutes Buch und eine kuschelige Decke, oder? Was das Lesen betrifft, war das letzte Jahr wirklich sehr gut für mich. Ich konnte insgesamt 35 Bücher beenden, darunter einige neue Lieblinge und Titel, die mich sehr begeistert haben. Im heutigen Beitrag möchte ich daher nochmal kurz auf fünf Bücher eingehen, die ich zu meinen persönlichen Lesehighlights 2016 zähle.

Meine Lesehighlights 2016

Six of Crows von Leigh Bardugo

Ketterdam: a bustling hub of international trade where anything can be had for the right price and no one knows that better than criminal prodigy Kaz Brekker. Kaz is offered a chance at a deadly heist that could make him rich beyond his wildest dreams. But he can’t pull it off alone…

A convict with a thirst for revenge.

A sharpshooter who can’t walk away from a wager.

A runaway with a privileged past.

A spy known as the Wraith.

A Heartrender using her magic to survive the slums.

A thief with a gift for unlikely escapes.

Six dangerous outcasts. One impossible heist. Kaz’s crew is the only thing that might stand between the world and destruction if they don’t kill each other first.

Zwar habe ich „Six of Crows“ erst gegen Ende des Jahres gelesen, doch die Story rund um Kaz’s Crew raubte mir in vielerlei Hinsicht den Atem und eroberte mein Herz im Sturm! Action, Spannung, Humor, Gefühl. Der Auftakt dieser Dulogie weist alle Elemente auf, die eine epische Geschichte haben muss. Dank „Grischa“ wusste ich bereits, dass Leigh Bardugo eine unglaublich talentierte Schriftstellerin ist. Mit „Six of Crows“ legt sie jedoch erneut eine Schippe drauf!

Die Geschichte spielt im gleichen Universum, wie „Grischa“, doch während jene Reihe den Fokus eher auf Romantik und Magie legte, ist „Six of Crows“ sehr viel düsterer. Mehr badass, würde ich sagen. Neben den interessanten Charakteren, mochte ich auch das Setting unheimlich gerne. Durch die bildhafte Sprache der Autorin, hatte ich stets lebhafte Bilder von Ketterdam, dem Ice Court, etc. vor Augen. Jedenfalls habe ich dieses Buch genossen, wie kaum ein anderes 2016! Von mir gibt es deswegen eine klare Empfehlung und die deutsche Übersetzung, welche Ende 2017 erscheinen soll, werde ich mir bestimmt ebenfalls zulegen.

Wie Sterne so golden von Marissa Meyer

Seit ihrer Kindheit hat Cress die Erde nur aus der Ferne betrachten können. Unter strenger Aufsicht der bösen Königin Levana führt sie in ihrem Satelliten ein wenig abwechslungsreiches Leben. Doch immerhin hat sie sich mit den Jahren zu einer begnadeten Hackerin entwickelt und verschafft sich so Zugang zu Levanas geheimen Plänen. Da taucht plötzlich das Raumschiff von Cinder bei ihr auf, die ihr zur Flucht verhilft. Doch wird sie auf der Erde den Ritter in der glänzenden Rüstung finden, von dem sie immer geträumt hat?

Ja, ich geb’s zu. Auf den ersten Blick klingt der Klappentext etwas komisch, doch die „Luna-Chroniken“ haben es geschafft, zu einer meiner liebsten Buchreihen zu werden. Besonders der dritte Band mit dem Titel „Wie Sterne so golden“ hat mir richtig gut gefallen. Ich konnte wirklich nicht genug von der Geschichte bekommen und hatte das Buch innerhalb weniger Tage komplett verschlungen. Cress ist wohl eine der süßesten Figuren, die mir je in einem Buch begegnet ist! Eine Rezension zur Reihe habe ich vor einigen Monaten schon verfasst.

Vanishing Girls von Lauren Oliver

Dara and Nick used to be inseparable, but that was before the accident that left Dara’s beautiful face scarred and the two sisters totally estranged. When Dara vanishes on her birthday, Nick thinks Dara is just playing around. But another girl, nine-year-old Madeline Snow, has vanished, too, and Nick becomes increasingly convinced that the two disappearances are linked. Now Nick has to find her sister, before it’s too late.

Ich habe nun schon oft gehört, dass viele dieses Buch nur mittelmäßig finden, doch für mich gehört „Vanishing Girls“ zu den Highlights des vergangenen Jahres. Allerdings bin ich sowieso ein Fan von Lauren Olivers Werken. Zugegeben, eine Weile plätschert die Handlung nur so vor sich hin, doch meiner Meinung nach geht es in „Vanishing Girls“ viel mehr um die Beziehung zwischen Nick und ihrer jüngeren Schwester Dara. Jene wird sehr eindringlich beschrieben. Gerade dieser Zwiespalt, die Liebe der beiden Schwestern zueinander und das durch den Unfall zerüttete Verhältnis fand ich interessant umgesetzt.

Das Verschwinden der kleinen Madeline Snow verleiht der Story besonders gegen Ende der Geschichte nochmal ordentlich Spannung. Allgemein ist das Buch eine perfekte Mischung aus Drama und Mystery, was ich stets sehr liebe. Auf den letzten paar Seiten hat die Autorin schließlich einen Plottwist eingebaut, der mich sprachlos machte. Ich saß mit offenem Mund vor dem Buch, während ich die letzten Zeilen las. Genial und unerwartet!

Schau mir in die Augen, Audrey von Sophie Kinsella

Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt.

Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…

Das erste Jugendbuch von Sophie Kinsella hat mir deswegen so gefallen, weil es sich wunderbar locker lesen lässt und einfach gute Laune macht. Innerhalb eines Tages hatte ich das Buch schon durch, doch während des Lesens konnte ich herzhaft lachen. Man muss Audrey und ihre, etwas schrullige, Familie einfach sofort mögen! Natürlich sind viele der geschilderten Situationen überspitzt dargestellt, doch bei manchen Sachen musste ich trotzdem ziemlich schmunzeln, weil ich Ähnlichkeien zu meiner eigenen Familie entdeckte. Eine tolle Lektüre für zwischendurch!

Girl on the Train von Paula Hawkins

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse…

Normalerweise lese ich kaum Thriller, doch nachdem „Girl on the Train“ von allen Seiten hochgelobt wurde, musste ich mir das Buch einfach zulegen. Eine sehr gute Entscheidung! Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, wie ich meine Begeisterung für Paula Hawkins‘ Werk angemessen zum Ausdruck bringen soll. „Girl on the Train“ spielt auf subtile Art und Weise mit dem Verstand des Lesers. Was ist Realität, was nicht? Wem kann man wirklich glauben? Der Spannungsbogen baut sich ganz langsam auf, doch genau das sorgt für den gewissen Nervenkitzel.

Was waren deine Lesehighlights 2016?

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18 Comments

  • Reply
    Tabea
    Januar 13, 2017 at 7:58 am

    Wow, du hast ja echt viele Bücher gelesen! Bei mir waren es 2016 kaum welche… Aber seit Weihnachten lese ich eigentlich wieder täglich zumindest ein paar Seiten.

    Die meisten deiner Favoriten sprechen mich eher nicht an, aber schau mir in die Augen ist gerade auf meine Leseliste gewandert. Ich danke dir für die Inspiration!

    Ich glaube, mein Highlight war Eleanor und Park… Aber auch Wolfgang muss weg mochte ich sehr. ohhhh und mieses Karma und muh! von David Safir 🙂

    Liebe Grüße

    • Reply
      Carolin
      Januar 16, 2017 at 4:30 pm

      Ja, seit 3 oder 4 Jahren bin ich dabei, mein Lesetempo kontinuierlich immer etwas mehr zu steigern. Gelingt mir auch recht gut, muss ich sagen. 🙂 Eleanor und Park habe ich 2015 schon gelesen und mochte es sehr gerne! Mieses Karma habe ich auch gelesen und es ist wirklich lustig, aber ich bevorzuge dann doch eher Bücher mit mehr Spannung. 🙂

  • Reply
    Anja
    Januar 13, 2017 at 4:54 pm

    Das motiviert mich gleich dieses Jahr mehr Bücher zu lesen! The girl on the train steht eh schon auf meiner „muss ich noch lesen“ Liste!

    • Reply
      Carolin
      Januar 16, 2017 at 4:31 pm

      Girl on the Train kann ich wirklich nur empfehlen!

  • Reply
    Julia
    Januar 14, 2017 at 11:51 am

    Wow, wow, wow – können wir bitte einen Moment für dein unglaublich schönes Blogdesign nehmen?! So schön 🙂 Weiter so, Carolin!

    Ganz liebe Grüße, Julia ☾ | http://www.serendipityblog.de

    • Reply
      Carolin
      Januar 16, 2017 at 4:33 pm

      Wie lieb von dir! <3 Danke!

  • Reply
    Hannah J.
    Januar 14, 2017 at 3:08 pm

    Huhu meine liebe Cora,

    hach, das sind ja tolle Lesehighlights! 🙂

    „Girl on the train“ will ich unbedingt noch lesen bevor ich den Film anschaue. Meine Mutter hat es im Sommerurlaub auch durchgesuchtet.
    Ooh und „Looking for Alaska“ muss ich jetzt unbedingt bald mal lesen – ich habe die gleiche Ausgabe wie du – sie ist doch einfach wunderschön, oder?! *-*

    Ganz liebe Grüße und Dir ein wunderschönes Wochenende,
    deine Hannah
    <3

    • Reply
      Carolin
      Januar 16, 2017 at 4:43 pm

      Dankeschön, Hannah! 🙂 Girl on the train war echt richtig gut und konnte mir Thriller etwas schmackhaft machen, denn normalerweise lese ich nur selten was aus diesem Genre. Die Ausgabe von Looking for Alaska ist wirklich so schön und das Buch selbst ist eh toll! <3 Allerdings habe ich es schon vor längerer Zeit gelesen und nicht erst 2016.

  • Reply
    Jana
    Januar 14, 2017 at 3:34 pm

    Girl on the train habe ich auch gelesen und auch den FIlm gesehen (du auch?)
    Mir hat aber der Film fast besser gefallen, ging schneller und gab weniger Durststrecken wie das Buch.
    Aber tolle Jahreshighlights ♥

    • Reply
      Carolin
      Januar 16, 2017 at 4:48 pm

      Den Film zu Girl on the Train habe ich leider noch nicht gesehen, aber ich habe gehört, die Atmosphäre soll darin nicht so gut rüberkommen.

  • Reply
    Neri von Lebenslaunen
    Januar 14, 2017 at 7:15 pm

    Oh, ein so schöner Post, gerade weil ich Bücher auch so liebe. Ich habe gerade einen Post über die Bücher verfasst, die ich dieses Jahr unbedingt lesen will. Darunter auch „Girl In The Train“.

    Neri von Lebenslaunen

    • Reply
      Carolin
      Januar 16, 2017 at 5:01 pm

      Danke! 🙂 Ich habe mir deinen Bücherpost auch angesehen, aber ich konnte leider nicht kommentieren. Muss dir deswegen mal eine Mail schreiben.

  • Reply
    bknicole
    Januar 15, 2017 at 4:49 pm

    Also The Girl on the Train möchte ich auch unbedingt noch lesen. Es erinnert mich ja immer etwas an Gone Girl, weil man sich da auch beim Lesen immer gefragt hat, was ist nun echt, was erfunden und wer lügt. Das hatte mir damals auch sehr gefallen und somit denke ich, dass mir auch dieser Thriller zusagt. Six of Crows steht nach all den positiven Rezensionen die ich gelesen habe, auch auf meiner Wunschliste. Finde badass nämlich super.

    Mein Highlight vergangenes Jahr war definitiv Outlander. Ich bin ja schon ein großer Fan der Serie, aber dass das erste Buch mich auch so mitreißen würde, hätte ich nicht gedacht. Vor allem weil das ja sehr nah an der Serie ist, aber ich war trotzdem gespannt darauf noch intensiver in Claires Gedanken einzutauchen und trotz der Dicke war ich ziemlich schnell durch. Ansonsten ist mir ehrlich gesagt gar nicht wirklich viel richtig markant in Erinnerung geblieben, außer Abendruh von Tess Gerittsen, weil ich die Reihe nun mal liebe.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dankeschön, finde es aber gerade spannend, dass unsere Geschmäcker verschieden sind. Das macht auch buchliebenetz so interessant.

    Da hast du sogar noch länger als ich durchgehalten xD. Ich hatte zwar die ersten Bände im Komplettpaket gekauft, die aber dann ehrlich gesagt verschenkt. Schon etwas schade um das Geld, aber hatte vorher auch keine Rezensionen oder ähnliches gelesen.

    Stefans Diaries habe ich ja auch im Regal, das erwähne ich dann bei meinem Sub Post, denn das ist noch komplett ungelesen. Bin mal gespannt, ob das besser ist, weil es ja auf der Serie basiert.

    Die 5 Welle steht bei mir auch auf der Wunschliste.

    • Reply
      Carolin
      Januar 16, 2017 at 6:44 pm

      Genau, diesen Aspekt mochte ich bei Girl on the Train sehr gerne! Ich hatte zuvor nämlich noch nie ein Buch mit unreliable Narrator gelesen und fand diesen Erzählstil sehr interessant. Aus diesem Grund habe ich mir nun Gone Girl als Ebook gekauft. Gab’s nämlich im Angebot. Six of Crows hat mich total begeistert und ich kann mir gut vorstellen, dass dir die Reihe gefallen könnte. Eigentlich würde ich aber empfehlen, vorher Grischa zu lesen, da dir sonst eventuell ein paar Details entgehen.
      Für Outlander bin ich nicht so zu haben. Kenne die Serie zwar, aber historische Sachen sind nicht so meins.

  • Reply
    Anne
    Januar 16, 2017 at 4:24 pm

    Huhu liebe Caro,

    ohh dann hatten wir bei Callum wohl den gleichen Gedanken – genau den meinte ich nämlich 😀
    Ahh ich finde, Six of Crows klingt so so gut, aber irgendwie hat mich der erste Teil von Grischa so gar nicht gepackt :/ Und jetzt damit anfangen ist eher kontraproduktiv, oder? :/

    WIe Sterne so golden liegt bei mir schon so lange auf meinem SUB und dieses Jahr lese ich es endlich! Habe ich mir ganz fest vorgenommen <3

    <3

    • Reply
      Carolin
      Januar 16, 2017 at 7:38 pm

      Hihi, ich sag nur Outlander. 😀 Ich selbst schaue die Serie zwar nicht, aber mein Dad mag sie voll gerne.
      Echt? Wieso mochtest du Grischa nicht? Ich liebe die Reihe einfach! <3 Du musst Grischa zwar nicht gelesen haben, um Six of Crows zu verstehen, aber dir entgehen einige Details. Ich würde also schon zuerst Grischa beenden.
      WIe Sterne so golden musst du unbedingt bald lesen! Ich habe es verschlungen! 🙂

  • Reply
    Carolina Aurélie
    Januar 16, 2017 at 8:51 pm

    The Girl on the Train fand ich auch mega! Hab es verschlungen 🙂 Und ich liebe Sophie Kinsella, vielleicht probiere ich es auch mal mit ihrem Jugendroman. Danke für den Tipp!

    Viele liebe Grüße,
    Caro

    • Reply
      Carolin
      Januar 19, 2017 at 1:18 pm

      Nichts zu danken! Das Buch von Sophie Kinsella ist aber wirklich sehr unterhaltsam. 🙂

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