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Review zu Life is Strange: Before the Storm – Episode 1 „Awake“

Review zu Life is Strange: Before the Storm – Episode 1 "Awake"

Ich habe mich auf meinem Blog ja bereits als leidenschaftliche Gelegenheitszockerin geoutet und dabei immer wieder erwähnt, wie sehr es mir besonders Adventuregames mit einer komplexen Handlung angetan haben. Ich mag Spiele, die nicht nur durch aufwändige Effekte punkten, sondern echte Emotionen wecken. Ein solcher Titel ist Life is Strange, der Indie-Überraschungshit von 2015. Wer mir auf den sozialen Netzwerken folgt oder meinen Blog ganz genau liest, der wird bereits mitbekommen haben, dass ich ein riesengroßer Fan des Franchise bin. Kaum ein Spiel konnte mich bisher so begeistern, wie Life is Strange, was ganz eindeutig der entspannenden Atmosphäre, den realitätsnahen Themen, sowie dem Spielprinzip zu schulden ist. Außerdem hat mir der Bezug zur Fotografie als elementaren Teil der Handlung damals unglaublich gut gefallen!

Seit dem 31. August 2017 gibt es mit Life is Strange: Before the Storm nun ein Prequel des Originalspiels auf dem Markt, welches den Spieler erneut in die Kleinstadt Arcadia Bay, drei Jahre vor den Ereignissen des ersten Teils, versetzt. Allerdings schlüpft man diesmal nicht in die Rolle der schüchternen Max Caulfield, sondern spielt deren beste Freundin Chloe Price. Wie der Vorgänger ist Before the Storm als Episodenspiel geplant, umfasst jedoch nur 3 statt 5 Folgen. Im Abstand von 8-10 Wochen erscheint jeweils eine neue Episode, die an die vorherigen Geschehnisse anknüpft. Dadurch bekommt das Spiel den Charme einer spannenden TV-Serie. Man fiebert mit den Figuren mit, spekuliert fleißig und freut sich auf die Fortsetzung.

Als ich von dem Prequel erfuhr, war ich einerseits total aus dem Häuschen, fragte mich jedoch auch, ob man es schaffen könnte, abermals eine so packende Story zu kreieren. Nun, da ich Episode 1 „Awake“ endlich selbst durchgespielt habe, möchte ich mein Review zu Life is Strange: Before the Storm unbedingt teilen. Konnte mich der Auftakt des Prequels überzeugen?

Review zu Life is Strange: Before the Storm – Episode 1 "Awake"

Eine der schönsten Szenen in Before the Storm

Ein neuer Entwickler – kann das gut gehen?

Anders als Life is Strange wurde Before the Storm nicht vom französischen Entwicklerstudio Dontnod Entertainment umgesetzt. Der Publisher, Square Enix, hat nämlich Deck Nine Games mit der Produktion des Prequels beauftragt. Zunächst war ich deswegen sehr skeptisch. Kann sowas überhaupt gut gehen? Konnten die Produzenten des neuen Spiels dem ersten Teil gerecht werden? Zugeben, dieses Vorhaben hätte ordentlich in die Hose gehen können. Glücklicherweise waren meine Zweifel unbegründet.

Das Team hinter Before the Storm ist selbst großer Fan des Originals und hat sich während des Entwicklungsprozesses mit Dontnod abgesprochen, um deren Feedback zum Spiel zu erhalten. Deck Nine haben bewiesen, dass sie die eigentliche Aussage von Life is Strange verstanden haben und auf ihr eigenes Projekt übertragen können.  Sollte das bei Episode 2 und 3 genauso gelingen, bin ich sehr zufrieden.

Ein Wiedersehen mit Arcadia Bay

In Life is Strange: Before the Storm verschlägt es uns erneut nach Oregon, USA – genauer gesagt in die fiktive Kleinstadt Arcadia Bay. Anders als noch im ersten Teil übernimmt der Spieler aber nicht die Rolle der Fotografiestudentin Maxine, sondern begleitet deren beste Freundin Chloe während einer schwierigen Phase ihres Lebens. Chloes Vater ist bei einem Autounfall gestorben, ihre einzige Freundin Max hat die Stadt verlassen und den neuen Freund ihrer Mutter kann sie nicht ausstehen. Chloe fühlt sich einsam und verlassen, droht immer mehr abzurutschen. Dann trifft sie die ebenso beliebte, wie geheimnisvolle Rachel Amber…

Als Spieler des ersten Teils war es eine bittersüße Erfahrung, all die Schauplätze und bekannten Gesichter aus dem Vorgänger wiederzusehen, hautnah zu erleben, wie es den Charakteren vor Life is Strange erging. Die Blackwell Academy, Chloes Haus… es macht Spaß, diese Orte aus einer anderen Perspektive zu erkunden und dabei in Erinnerung zu schwelgen. Obwohl Max nicht anwesend ist, nimmt sie auch im Prequel eine zentrale Rolle ein. Beispielsweise wenn man ihre Polaroidkamera in der Garage entdeckt oder Chloe Briefe an sie schreibt. Das ist einerseits ein sehr schönes Detail, andererseits jedoch richtig traurig, da Fans der Reihe bereits wissen, wie die Zukunft der Figuren aussieht.

Wer ist Rachel Amber?

Der interessanteste Aspekt des Spiels ist eindeutig die Präsenz von Rachel Amber. Jener geheimnisvollen Schülerin, die zu Beginn des ursprünglichen Life is Strange als vermisst gilt und deren Verschwinden Max und Chloe nach und nach auf die Spur kommen. Bisher kannte der Spieler Rachel nur aus Erzählungen. Ihre Figur war ein Mysterium, das nie gänzlich geklärt wurde. Aus diesem Grund ist es ebenso faszinierend wie spannend, sie in BTS nun endlich besser kennenlernen zu können. Rachel scheint jedoch auch in natura eine Persönlichkeit zu sein, aus der man nicht ganz schlau wird. Fleißige Vorzeigeschülerin, perfekte Tochter, beliebtestes Mädchen an der High School – jemand der immer bekommt, was er möchte.

Allerdings ist es nicht schwer zu erraten, dass hinter dieser makellosen Fassade ein, zuweilen, verlorener Teenager steckt. Schon in der ersten Episode wird klar, dass sich Chloe und Rachel in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich sind. Trotzdem kann man im Moment nur spekulieren, wie tiefgreifend Rachels Probleme wirklich sind und was es mit ihrer Familie auf sich hat.  Rachels Handlungsstrang hat enorm viel Potenzial und könnte noch sehr spannend werden.

Review zu Life is Strange: Before the Storm – Episode 1 "Awake"

Das vertraute Feeling aus Teil 1

Die altbekannte Atmosphäre

Genau wie das ursprüngliche Life is Strange, ist dessen Prequel kein Paradebeispiel für actionreiches Gameplay und modernste Grafik. Die Stärken dieser Produktion liegen eindeutig in einer fesselnden Erzählung, sowie lebensnahen Figuren. Bei der visuellen Umsetzung hat man sich bewusst gegen zu viel Realismus entschieden. Dabei muss sich die comichafte Grafik aber keinesfalls hinter bekannten AAA-Titeln verstecken. Im Gegenteil, der Comicstil verleiht dem Spiel einen ganz besonderen Charme. Ihr volles Potenzial entfaltet die Grafik jedoch sobald man hübsche Herbstlandschaften zu sehen bekommt, die in das sanfte, goldene Licht der Abendsonne getaucht werden. Im Vergleich zum ersten Teil gibt es dennoch einige Verbesserungen. So ist die Lippensynchronisation in BTS flüssiger animiert.

Was mich an diesen Spielen so sehr begeistert, ist die einzigartige Atmosphäre – eine Mischung aus Melancholie und innerer Ruhe. Der Spieler wird dazu eingeladen, sein Umfeld ganz genau zu mustern oder kann zwischendurch auch einfach kurz innehalten, um einem Musikstück zu lauschen. Dieses Spielprinzip wirkt entschleunigend und ist gerade deswegen Balsam für die Seele. Die schönste Szene in Before the Storm ist aber eindeutig der Moment, in dem Rachel und Chloe im Zug sitzen und sich die Kopfhörer teilen, während draußen die Natur vorbeirauscht. Man könnte meinen, diese Sequenz wäre langweilig. Tatsächlich sorgt sie aber für ein wohlig warmes Gefühl im Bauch.

Bei Life is Strange und Before the Storm geht es nicht darum, möglichst schnell durch die Story zu hetzen, um Belohnungen zu sammeln. Der Spieler soll sich Zeit nehmen, genießen. Und das tut man, angesichts der tollen Spielwelt, wirklich gerne.

Entscheidungen und deren Konsequenzen

Choice-and-Consequence-Games sind vielmehr interaktive Filme, als herkömmliche Videospiele. Mit jeder Aktion beeinflusst der Spieler den Verlauf der Geschichte, wobei manche Handlungen sofort Konsequenzen haben, während andere Entscheidungen erst viel später von Bedeutung sind. Anders als Max im ersten Teil, hat Chloe nicht die Fähigkeit, die Zeit zurückzuspulen. Man kann als Spieler somit nicht mehr versuchen, die Geschehnisse durch ein Eingreifen in die Zeit, positiv zu beeinflussen. Alle Entscheidungen in Before the Storm sind endgültig, sollten daher mit noch mehr Bedacht gewählt werden.

Statt des Zeitreise-Features bietet das Prequel die Möglichkeit, sich, als Chloe, hitzige Wortgefechte mit anderen Charakteren zu liefern, um an seine Ziele zu kommen. Diese Funktion macht enorm viel Spaß und passt wunderbar zur Persönlichkeit der vorlauten Chloe Price.

Schon in Episode 1 sind einige Konsequenzen meiner Entscheidungen deutlich zu spüren. Zwangsläufig fragt man sich, ob man in manchen Situationen nicht doch hätte anders wählen sollen. Was hätte sich dadurch verändert? Gibt es überhaupt die eine, „richtige“ Entscheidung? Inwieweit der Spieler die Story und deren Ausgang aber tatsächlich steuern kann, muss sich in den nächsten Episoden erst noch zeigen.

Der richtige Sound

Gute Musik ist ein wichtiger Bestandteil des Franchise und einer der Gründe, wieso ich so ein großer Fan geworden bin. Viele meiner Lieblingsbands, wie beispielsweise Foals oder alt-j, habe ich nur durch Life is Strange entdeckt. Alleine dafür bin ich dem Spiel sehr dankbar. Der Soundtrack ist ein Mix aus entspannenden Gitarrenklängen, sowie typischen Indie-Songs – genau mein Geschmack also! Dabei passt sich die musikalische Untermalung perfekt dem Feeling der Story an, trifft stets einen Nerv und macht das Spieleerlebnis dadurch noch viel intensiver. Beim Prequel wurde ebenfalls auf die passende Musik geachtet, denn für den Score zu Before the Storm war die britische Band Daughter (welche ich schon seit Jahren liebe) verantwortlich. Entstanden ist ein gelungenes Album. Reinhören lohnt sich!

Übrigens eignet sich der Soundtrack hervorragend als Hintergrundmusik bei der Arbeit. Die instrumentalen Stücke höre ich sehr gerne während des Schreibens und der Rest begleitet mich eigentlich auch ständig. Neugierig geworden? Anbei verlinke ich euch die entsprechenden Playlisten:

Life is Strange Score

Life is Strange Soundtrack

Music from Before the Storm (By Daughter)

Before the Storm Soundtrack

Review zu Life is Strange: Before the Storm – Episode 1 "Awake"

Endlich lernt der Spieler die geheimnisvolle Rachel Amber kennen

Warum ist die Reihe so besonders?

Ganz untypisch für die Videospielbranche, dreht sich die Life is Strange-Reihe nicht um Fantasywelten (obwohl es viele übernatürliche Elemente gibt), sondern spielt in „unserer“ Welt. In der Realität. Und genau deswegen kann man sich so gut damit identifizieren; weil es vollkommen echt wirkt. Authentisch eben. Das macht dieses Franchise einzigartig, hebt es deutlich vom allgemeinen Markt ab. Der Spieler bekommt eine bezaubernde Coming-of-Age-Story präsentiert, der durch vielschichtige Charaktere und mysteriöse Elemente Leben eingehaucht wird. Es geht um Liebe, Freundschaft, Erwachsenwerden. Teil 1 konnte damals aber auch beim Publikum punkten, da die Entwickler teils bewusst, teils ganz subtil kontroverse Themen, wie beispielsweise Mobbing oder Inklusion ansprachen und ihre Spieler so zum Nachdenken anregten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies bei Before the Storm ebenfalls noch der Fall sein wird. Der Ton stimmt schon jetzt.

Fazit der ersten Episode

Die Episode „Awake“ baut nur ganz allmählich einen Spannungsbogen auf, sodass sich der Spieler zeitweise fragt, was einen noch erwartet. Worauf möchte die Geschichte genau hinaus? Wer das Originalspiel kennt, wird sich jedoch an dessen Auftaktepisode erinnern und feststellen, dass auch hier zunächst die Einführung der Charaktere im Fokus stand, ehe die Handlung Fahrt aufnahm. Trotzdem wurden schon jetzt vereinzelt Rätsel und Ungereimtheiten gestreut, die zu Spekulationen einladen. Erneut geht es um die Beziehung zweier Mädchen zueinander, wobei die Inszenierung von Rachels und Chloes komplizierter Freundschaft sehr gut gelungen ist. Besonders Rachels Charakter traf meine Erwartungen und bildete gleichzeitig den interessantesten Part dieser Episode.

Allgemein bleibt zu sagen, dass Before the Storm sowohl Anhänger des Vorgängers, als auch Neueinsteiger gleichermaßen begeistern wird. Dank der vielen kleinen Details und bekannten Schauplätze werden Fanherzen höher schlagen, ohne dass neue Spieler gravierende Spoiler fürchten müssen. Ich kann die Reihe zudem guten Gewissens an Gamingmuffel weiterempfehlen, die von TV-Serien, wie beispielsweise Tote Mädchen lügen nicht begeistert waren. Videospiele sind zwar ein gänzlich anderes Medium, deswegen aber nicht weniger geeignet, um tolle Geschichten zu erzählen. Life is Strange ist der beste Beweis dafür!

Life is Strange: Before the Storm ist derzeit für PC, XBOX One und Playstation 4 erhältlich. Fans haben zudem Grund zur Freude, denn während Dontnod Entertainment im Moment an einer Fortsetzung arbeitet, hat Legendary Digital Studios die Rechte für eine Live-Action-Serie erworben. Genauere Informationen dazu liegen zum jetzigen Zeitpunkt aber leider noch nicht vor. 

Kennst du Life is Strange bereits? Oder hast du vor, es noch zu spielen?

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13 Comments

  • Reply
    laura
    September 18, 2017 at 8:45 pm

    ich liebe life is strange! hab das erste spiel nie zu ende spielen wollen, weil ich nicht wollte, dass es endet. einfach alles daran ist so toll, die atmosphäre so träumerisch. jetzt wo es ein zweites spiel gibt, werde ich dann sobald es die zeit hergibt es endlich beenden.

    liebste grüße, laura von
    http://dthreeasixyfives.blogspot.de

    • Reply
      Carolin
      September 18, 2017 at 10:31 pm

      Haha, kommt mir bekannt vor! Ich wollte es nämlich auch nicht zuende spielen und dann hat mich die Entscheidung am Schluss noch so richtig fertig gemacht. 😀

  • Reply
    Kevin Soldato
    September 19, 2017 at 10:46 am

    Schönes Review, liest sich wirklich gut! Ich fand Life is a Strange auch super, ich mag allerdings diese Episoden Spiele nicht so und warte daher immer bis alle Teile erscheinen. Kann manchmal echt schwer sein, da an allen Ecken im Inet viele Spoiler zu lesen sind 🙂

    Lieben Gruß, Kevin

    • Reply
      Carolin
      September 19, 2017 at 11:04 pm

      Dankeschön! 🙂 Ja, die Warterei auf eine neue Episode ist schon ein wenig nervig, aber andererseits macht es das Spiel noch interessanter, finde ich.

  • Reply
    Leselaunen
    September 19, 2017 at 8:38 pm

    Ich muss gestehen, ich spiele überhaupt nicht! Mir gefällt aber Dein Post sehr, weil er so detailliert und so voller Informationen steckt!

    Neri, Leselaunen

    • Reply
      Carolin
      September 19, 2017 at 11:08 pm

      In meinem Umfeld spielt auch niemand, dabei macht es wirklich Spaß! Vielleicht konnte ich dich mit meinem Review aber ja neugierig auf Life is Strange machen?

  • Reply
    Amely Rose
    September 20, 2017 at 2:46 pm

    Das ist das erste Spiele-Review, das ich gelesen habe 🙂
    Finde ich cool, so etwas auf deinem Blog zu finden, wobei du mich mit deinen Kreativen postideen immer umhaust 😀
    Ich spiele „leider“ absolut nicht, irgendwie bin ich damit in meiner Kindheit und Jugendnicht aufgewachsen und jetzt fehlt mir dann doch die Zeit dazu 🙂

    schau gerne auf meinem BLOG vorbei und auf INSTAGRAM

    • Reply
      Carolin
      September 20, 2017 at 5:29 pm

      Oh, du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich gerade über deinen Kommentar freue! 🙂 Ich habe viel Zeit und Herzblut in dieses Review investiert, obwohl ich wusste, dass das Thema wahrscheinlich kein so großes Publikum ansprechen wird. Die meisten (Lifestyle-)Blogger haben mit Videospielen dann doch nicht so viel am Hut. Zudem ist die Meinung, dass Computerspiele sowieso nur gewaltverherrlichende Shooter umfassen, nach wie vor weit verbreitetet. Ich möchte gerne das Gegenteil beweisen und freue mich, wenn ich auch „Nicht-Gamer“ mit diesem Beitrag erreichen kann. 🙂

  • Reply
    bknicole
    September 21, 2017 at 10:34 am

    Du hattest mich ja damals schon neugierig auf das Spiel gemacht und das hat sich jetzt auch nicht geändert ;). Ich bin auch ein kleiner Fan von diesen Entscheidungsspielen und habe da mit The Walking Dead auch eines zu Hause. Denn auch in dem Spiel hat jede Entscheidung Konsequenzen für das eigene Team aus Überlebenden. Ich finde das immer verdammt spannend und mag das sogar bei den Sims. Da kann man ja auch ab und an mal berufliche Entscheidungen treffen ,die sich dann positiv oder negativ auswirken. Bei letzterem würde ich mir das sogar noch öfter wünschen.

    Dass das Spiel jetzt keine große Fantasywelt hat finde ich nicht schlimm. Ich mag die realistische Herangehensweise, denn wie du schon geschrieben hast: Man kann sich dadurch mit den Figuren identifizieren. Übrigens musste ich auch gleich an so Serien wie Tote Mädchen Lügen nicht denken. Und der Soundtrack ist ja klasse. Daughter höre ich auch schon länger. Die Band ist super <3.

    Schade nur, dass ich keine Xbox One habe und wir hier auch keinen Gaming Pc haben, somit habe ich jetzt noch nicht die technischen und grafischen Voraussetzungen um mir das Spiel jetzt schon zu kaufen. Sobald ich arbeite und verdiene möchte ich aber auch mein Geld in einen Gaming Laptop oder eine Xbox One investieren, denn ich zocke viel zu gerne ;).

    • Reply
      Carolin
      September 22, 2017 at 12:15 am

      Freut mich, dass ich dich neugierig machen konnte. 🙂 Ja, das Spielprinzip ist einfach cool und ich habe schon oft gehört, dass die Titel von Telltale (Entwickler der TWD-Spiele) ebenfalls sehr gut sind. Allerdings benutzen die, glaube ich, auch mehr Quicktime Events (Sequenzen in denen man schnell drücken muss) und darin bin ich wirklich ganz schlecht. 😀
      Ich persönlich würde mir noch viel mehr Spiele wünschen, die mehr Bezug zur Realität haben. Life is Strange ist da doch eine ziemliche Ausnahme. Gerade der erste Teil beinhaltet zwar auch viel Übernatürliches, doch mit den Hauptthemen der Geschichte kann sich jeder identifizieren – auch wenn er kein Teenager mehr ist. 😀 Tote Mädchen Lügen nicht ist zwar wieder eine ganz andere Story, doch ich konnte trotzdem einige Parallelen erkennen, da Life is Strange teils ähnliche Themen aufgreift und stark auf die Figuren eingeht. Und der Soundtrack ist sowieso pure Perfektion, aber ich wiederhole mich.
      Leider habe ich keine Konsole (kann ich nicht bedienen), aber wenn würde ich mir wahrscheinlich eine Playstation zulegen, da es für PS4 immer sehr geniale Exklusivtitel gibt. Alleine die Produktionen von Quantic Dream sind der Hammer! Und The Last of Us soll auch richtig gut sein.

      • Reply
        bknicole
        September 23, 2017 at 1:46 pm

        Ja stimmt, bei The Walking Dead musst du manchmal echt ganz schön flott sein, aber da kommt man eigentlich echt gut rein ;).
        Da bin ich wie gesagt ganz bei dir, vor allem gäbe es da so viele Ansätze die man verfolgen kann, alleine schon wenn man Spiele auch in der Vergangenheit ansiedelt. Aber vielleicht kommt das irgendwann noch, da gibt es ja auch immer wieder neue Trends.

        Oh Okay wusste ich gar nicht, dass es für die Playstation so viele Exklusivtitel gibt. Generell ist ja Playstation oder Xbox für viele so eine Grundsatzdebatte. Ich hatte mir kürzlich letzteres gebraucht geholt, weil mein Bester Freund eine Xbox hatte und ich die dort immer gezockt habe. Dazu hat er mir auch zu der Konsole geraten.

        Danke auch für dein liebes Kommentar zum Wahlprogramm.
        Dankeschön für deine lieben Worte, freut mich das die Reihe so gut ankam ;). Sie war auch echt zeitaufwendig.

        Da stimme ich dir aber zu und kann das gut nachvollziehen. Ist mir auch aufgefallen,dass das leider eher die altbekannten Floskeln waren ohne wirklichen Inhalt. Ich bin aber echt überrascht, dass der Wahl-O-Mat da überhaupt keine Frage und These zu hat, das schockt mich nun wirklich. Hast du denn mal geschaut, ob eine der kleineren Parteien, die es sonst nicht in den Bundestags schaffen, damit mehr auseinandersetzen? Man kann die ja trotzdem Wählen und damit ein Zeichen setzen, dass sich hier was ändern muss und noch viel getan werden muss.

        Ich rege mich über die Ungerechtigkeiten dahingehend auch immer auf, auch wenn ich jetzt nicht betroffen bin.

  • Reply
    Jule
    September 29, 2017 at 12:45 pm

    Ich bin vor allem durch dich auf dieses Spiel gekommen (hab sogar vor gar nicht allzu langer Zeit in deinem Blog umhergescrollt um zu finden, wie genau der Name war; mir war die Beschreibung noch im Sinn, der Titel komischer Weise nicht :D); als ich letztens mit meinem Bruder unterwegs war (natürlich leidenschaftlicher Zocker), hab ich mir fest vorgenommen, die eingestaubte PS mal wieder in Gang zu bringen – außerdem zocken wir gerne gemeinsam (neben gemeinsam Serien gucken!), also perfekt, wenn er mal wieder zu Besuch ist. Leider gab es Life Is Strange oder ähnliche Spiele NIRGENDS! Richtig enttäuschend, was die Auswahl in den Läden angeht. Naja. Ich bin erneut überzeugt! Dann wird es eben demnächst online bestellt 🙂

    • Reply
      Carolin
      September 29, 2017 at 5:54 pm

      Ui, freut mich riesig, dass ich dich so neugierig auf das Spiel machen konnte, dass du es dir selbst kaufen möchtest. 🙂 Im Laden habe ich Life is Strange auch noch nicht gesehen, aber allgemein ist die Auswahl vor Ort recht mau. Viele Spiele gibt mittlerweile aber auch nur noch digital. Ich wünsche dir jedenfalls schon jetzt viel Spaß mit Max‘ und Chloes Geschichte und hoffe, sie kann dich ebenso begeistern, wie mich. 🙂 Berichte mir dann unbedingt!

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