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Weil es nichts Schlimmes ist

Weil es nichts Schlimmes ist – Leben mit SMA (Spinale Muskelatrophie)

Weil es nichts Schlimmes ist – Leben mit SMA (Spinale Muskelatrophie)

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich den folgenden Beitrag wirklich veröffentlichen soll. Noch während ich diese Zeilen tippe, verspüre ich den Drang, jedes sorgfältig geschriebene Wort zu löschen. Wenn die Menschen bei Supertalent oder den ganzen anderen Castingshows über ihre schweren Schicksale berichten, kann ich oftmals nur die Augen verdrehen. Alles ist immer so dramatisch dargestellt, so übertrieben. Plötzlich hat jeder eine dunkle Vergangenheit, muss eine traumatische Kindheit verarbeiten und erntet dafür tränenerstickten Applaus des Publikums.

Eigentlich bin ich nicht der Typ, der private Angelegenheiten in den Medien künstlich breit tritt und das möchte ich auch in Zukunft so handhaben.

Dennoch teile ich nun etwas sehr Persönliches mit der Welt. Etwas, über das ich am Blog noch nie geredet habe. Bisher hatte ich immer das Gefühl, dieser Aspekt meines Lebens passe nicht in diese heile, rosa Bloggerwelt. Aber hey! Das ist das Internet und jeder kann sein, wer er möchte. Es ist leicht, zu schweigen, unangenehme Sachen zu ignorieren. Wieso ich das Thema nun trotzdem anspreche? Weil es sich richtig anfühlt. Weil ich offen sein möchte. Weil ich keine komischen Ausreden mehr erfinden möchte.

Weil es nichts Schlimmes ist.

Vor allem, weil es nichts Schlimmes ist.

Es liegt mir fern, mich mit diesem „Geständnis“ in den Vordergrund zu drängen. Alles was ich will, ist ein bisschen Ehrlichkeit und Verständnis. Ich möchte die Leute auf etwas Wichtiges aufmerksam machen. Kein Mitleid. Bitte nur kein Mitleid.

Ich habe eine Behinderung.

Und das klingt jetzt dramatischer, als es tatsächlich ist. Ja, an manchen Tagen frage ich mich, warum ausgerechnet ich diese verdammte Erkrankung abbekommen habe. Aber meistens komme ich ganz gut damit klar. Es ist eben so. Schon immer. Schon seit meiner Geburt. Ich leide an einer seltenen und neurologisch bedingten Art des Muskelschwunds, die sich Spinale Muskelatrophie (SMA) nennt. Wenn du mehr über diese seltene Behinderung erfahren möchtest, google einfach. Ich werde hier nicht auf medizinische Details eingehen, da es davon unendlich viele gibt, die ich teilweise selbst kaum verstehe. Fakt ist jedoch, ich kann nicht laufen und bin in meiner Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Im Alltag benötige ich daher ständig Hilfe. Beispielsweise brauche ich unterwegs immer eine Begleitperson. Heilung ist ausgeschlossen. Tja, dumm gelaufen, aber was will man machen?

Weil es nichts Schlimmes ist – Leben mit SMA (Spinale Muskelatrophie)

Ich bin dennoch ganz normal.

Mein Herz schlägt für Fotografie und Bücher und Mode und Kosmetik. Ich träume von fernen Ländern, von aufregenden Abenteuern. Wenn du Coralinart regelmäßig verfolgst, weißt du das natürlich. Für meine Behinderung habe ich mich noch nie geschämt. Als Kind nahm ich sie manchmal gar nicht richtig wahr. Zudem danke ich dem Universum für Familie und Freunde, die mich so nehmen, wie ich bin, mich nicht gesondert behandeln.

Auf meinem Blog habe ich das Thema deswegen noch nie angesprochen, weil ich zunächst keine Notwendigkeit darin sah. Ich definiere mich nicht über diese Einschränkung. Es war ein Detail, welches, in meinen Augen, nicht relevant war.

Doch nach und nach schloss ich Freundschaften mit anderen Bloggern, die ganze Sache wurde größer und größer. Es fühlte sich falsch an, den anderen nicht alles zu erzählen, doch ich hatte Angst, auf Unverständnis und Skepsis zu treffen. Wenn man jemanden nicht persönlich kennt, ist es schwer, sich zu offenbaren.

Dabei ist es eigentlich nichts Schlimmes.

Weil es nichts Schlimmes ist – Leben mit SMA (Spinale Muskelatrophie)

Ich habe irgendwann begonnen, mich hinter der Anonymität des Internets zu verstecken, manche Sachen bewusst verborgen oder umformuliert und auf Fragen mit vagen Antworten reagiert, weil ich nicht wusste, wie ich fremden Leuten meine Situation erklären sollte. Eine Behinderung ist für die Meisten einfach nicht wirklich greifbar.

„Warum zeigst du uns nicht mal ein Outfit von dir?“ – „Ich stehe nicht so gerne vor der Kamera.“

„Komm’ doch mit zu unserem Bloggertreffen.“ – „Leider habe ich keine Zeit.“

„Du bist zum Event XY eingeladen.“ – „Ich wohne zu weit entfernt, um teilzunehmen.“

Keine Lügen, aber auch nicht die ganze Wahrheit. Schluss damit! Es gibt nichts, was ich verheimlichen muss. Auch in der Bloggerszene ist nicht jeder perfekt, obwohl natürlich stets versucht wird, den schönen Schein zu wahren. Genau diese Tatsache stößt mir in letzter Zeit jedoch immer öfter auf, weswegen ich mich nun endlich dazu durchgerungen habe, Klartext zu reden. Die Realität ist keine rosarote Welt aus Zuckerwatte, in der nur das perfekte Selfie und die neuesten Make-Up-Trends von Bedeutung sind. Klar, auch mir gefallen diese Dinge.

Allerdings finde ich es bedenklich, wie viele Menschen meiner Generation in einer Blase aus Likes und Snapchat-Filtern gefangen sind.

Eine Behinderung. Für den Großteil der Bevölkerung ist dieser Begriff lediglich ein unbedacht eingesetztes Schimpfwort oder etwas, das sie irgendwann einmal im Fernsehen gesehen haben. Inklusion wird zwar von allen gefordert, doch kaum jemand bemüht sich um deren zufriedenstellende Umsetzung. Es passt einfach nicht ins Gesamtbild.

Ich möchte mit diesem Post verdeutlichen, dass das Leben mit Behinderung in der heutigen Zeit kein Tabu mehr darstellt. Ja, der Alltag ist nicht immer einfach und man bekommt viele Steine in den Weg gelegt. Rollstühle sind sperrig, man kommt nicht überall rein, muss auf manche Sachen verzichten und simple Aufgaben gestalten sich sehr umständlich. Für gesunde Menschen ist es wahrscheinlich unvorstellbar, dass schon die Bedienung eines normalen Smartphones eine große Herausforderung darstellt. Dann muss ich mir selbst zu helfen wissen, erfinderisch sein. Gerade deswegen finde ich es wichtig, die Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam zu machen.

In der Realität gehe ich offen mit der Diagnose um, warum also nicht auch hier? Zwar habe ich nicht vor ständig davon zu reden (mein Handicap ist nicht der Mittelpunkt meines Lebens. Wie schrecklich wäre das denn?), aber ich möchte endlich ehrlich zu meinen Lesern sein können. Klartext reden. Dinge ansprechen, wenn ich das Bedürfnis dazu verspüre.

Die Menschen auf den Straßen begegnen mir immer wieder mit teils verwunderten, teils gaffenden Blicken, doch es gibt auch jene Unbekannten, die mir ein aufrichtiges Lächeln schenken. So wie die nette Verkäuferin in einem Wiener Modegeschäft, die mich einfach so und gänzlich ohne Vorbehalt auf meinen hübschen Nagellack ansprach.

In solchen Momenten fühle ich mich nicht nur normal, ich bin es auch.

P.S: Dieser Post befindet sich bereits seit Oktober letzten Jahres als Entwurf in meinem Dashboard. Über die Monate kamen immer mehr Zeilen hinzu, andere wurden gelöscht. Es gibt so viel, was ich noch zu sagen habe und doch weiß ich nicht, wo ich am besten anfangen soll. Ich hoffe einfach, mit meinen Worten für ein wenig mehr Akzeptanz bzw. Verständnis innerhalb der Gesellschaft zu sorgen. Solltest du es tatsächlich bis ans Ende dieses Redeschwalls geschafft haben, möchte ich dir für deine Zeit danken. Vielleicht siehst du Menschen wie mich in Zukunft ja mit anderen Augen.

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81 Comments

  • Reply
    Lydia Lucia
    Mai 22, 2017 at 6:13 pm

    Und diese Tatsache hat dem Charme deines Blogs nie einen Abbruch getan, weil es eben nichts Schlimmes ist. Ich finde deinen Blog nach wie vor zauberhaft. Mach weiter so! Das ist ein mutiger Schritt und ich verstehe jedes Wort, das du getippt hast, auch wenn ich es natürlich nicht nachempfinden kann, aber auch ich habe etwas in meinem Leben, das mir immer wieder Einschränkungen bereitet und ich kenne diese Ausreden nur zu gut.

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 8:30 pm

      Dankeschön für deine lieben Worte! Ich schätze, jeder hat so sein Päckchen zu tragen, aber mir ist es wichtig, dass meine Leser mich nun trotzdem nicht anders wahrnehmen. Coralinart ist ein Lifestyleblog und ich möchte hier über schöne Dinge schreiben. Das soll sich nie ändern, auch wenn der Ton hin und wieder mal etwas ernster wird.

  • Reply
    Mira Vellichor
    Mai 22, 2017 at 6:14 pm

    Danke für diesen wunderbaren Post! Ich habe selbst keine Berührung mit der Krankheit, aber spielt das eine Rolle? Ich denke nicht. Denn deine Zeilen lassen sich auf so viele andere Schicksale übertragen. Und du hast absolut recht – es ist nichts schlimmes. Mensch ist Mensch. Es ist mutig, so offen darüber zu schreiben. Und sollte doch eigentlich so normal sein. Danke, dass du dich dazu überwunden hast! Man merkt, wieviel Herz darin steckt.

    <3, Mira
    http://miravellichor.de

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 8:44 pm

      Und ich danke dir für den Kommentar! ich finde es großartig, wie locker meine Follower mit diesem „Geständnis“ umgehen, denn das zeigt mir, dass meine Angst völlig unbegründet war. Wie du selbst gerade gesagt hast, Mensch ist Mensch. Das sollte selbstverständlich sein.

  • Reply
    Vivien
    Mai 22, 2017 at 6:17 pm

    Wahnsinn, ich bin unheimlich stolz auf dich, dass du diesen Blogpost veröffentlicht hast! Persönliche Dinge im Internet zu veröffentlichen kostet immer sehr viel Überwindung! Ich war ein Jahr lang Begleitperson für eine 22 jährige Frau mit einer Behinderung und kann mich daher ein wenig in deine Situation einfühlen und kann dich verstehen warum du es zu erst nicht öffentlich gemacht hast! Wenn ich ehrlich habe ich nachdem du das ein oder andere selfie gepostet hast bereits vermutet dass du im Rollstuhl sitzt.

    Ich finde es schrecklich zu sehen wie manche Menschen behindert als Schimpfwort verwenden?!
    Ich lese deinen Blog sehr gerne, gerade weil er sich von den üblichen Fashion/ Beauty blogs abhebt und du deine eigene kleine nische kreirt hast!

    Ich wünsche dir einen wundervollen Abend!
    Liebe Grüße Vivien

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 9:02 pm

      Vielen, vielen Dank, liebe Vivien! <3 Ich war mir echt lange unsicher, ob ich den Post veröffentlichen soll. Nicht weil ich mich für die Behinderung schäme, sondern weil ich im Internet einfach vorsichtig mit Informationen umgehe und mir eine gewisse Privatsphäre wahren möchte. Dass du ein Jahr Begleitperson warst finde ich großartig! Darf ich fragen, wie du dazu gekommen bist? Ich wünschte, es gäbe viel mehr junge Leute, die sich für sowas einsetzen. Es ist nämlich auch schön, wenn man als junger Erwachsener mit Behinderung Gleichaltrige um sich hat.

  • Reply
    Lavender Province
    Mai 22, 2017 at 6:17 pm

    Hut ab, vor den Zeilen, die Du hier verfasst hast. Und noch mehr Bewunderung, wie Du damit umgehst. Wunderbar geschrieben und es zeigt wieder einmal, wie wunderbar Du Deine Gedanken zu Papier bringen kannst.

    Alles Liebe und weiter so!

    Ich lese ja Deinen Blog schon seit einiger Zeit und ich freue mich über Deine Artikel mit Seele.

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 9:04 pm

      Dankeschön! Ich freue mich sehr, dass du eine so treue Leserin bist.

  • Reply
    Magda
    Mai 22, 2017 at 6:36 pm

    Liebe Carolin,
    DANKE für diesen Text. Danke, dass du so etwas persönliches mit uns teilst. Ich finde es ist ein extrem richtiger und sehr mutiger Schritt und ich wünsche dir sehr, dass manche Dinge für dich nun einfacher werden und du nicht mehr versuchen musst, einen Teil von dir zu verbergen.
    Ich kenne deinen Blog schon von Beginn an. (Vielleicht erinnerst du dich noch an mich, ich war früher als Weltliebende und dann als Mehr sein unterwegs.) Und mittlerweile ist er einer der wenigen Blogs, die ich noch lese. Weil du authentisch bist und weil ich es unglaublich toll finde, wie du dich andauernd weiter entwickelst!
    Also nicht nur danke für den Text, sondern auch danke, dass du für mich so etwas wie eine Konstante in der Internetwelt bist. <3
    Alles Liebe,
    Magda

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 9:19 pm

      Ach Magda, dein Kommentar rührt mich gerade sehr! Natürlich erinnere ich mich noch! Dein Blog (Weltliebende) war nämlich so ziemlich der erste, den ich regelmäßig verfolgt habe. Ich erinnere mich noch heute an die zahlreichen Kommentare, die du mir während meiner Anfangsphase hinterlassen hast. Wahrscheinlich gäbe es diesen Blog ohne dich gar nicht mehr, denn dein Feedback hat mich motiviert, dranzubleiben. 🙂 Schön also, dass ich dich auch nach 6 Jahren noch hier lesen darf! <3

  • Reply
    Claudia Braunstein
    Mai 22, 2017 at 6:56 pm

    Hallo Carolin, so ein schöner Beitrag, auch wenn der Hintergrund nicht rosa ist. Ich selber bin ebenfalls behindert, wenn auch ganz anders, denn ich kann wegen einer inzwischen überstandenen Krebserkrankung im Mund nicht mehr richtig kauen und schlucken. Ich habe lange unter einem Pseudonym gebloggt, weil ich nicht wusste, wie öffentlich ich mit meiner Erkrankung umgehen möchte. Aber das ist lange her, ich trete damit ganz offen auf, schreibe über meine Hindernisse im Alltag und helfe dadurch anderen Betroffenen. Seit zwei Jahren schreibe ich nicht nur einen Foodblog, sondern auch eine Seite mit Geschichten aus meinem Leben. Auch ich wollte niemals Mitleid damit erregen und ich erfahre auch keines. Und das ist gut so, denn ich empfinde mich trotz einem Behinderungsgrad von 70% vollkommen normal.
    Toll gemacht!
    Ganz liebe Grüße aus Salzburg

    Claudia

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 10:11 pm

      Vielen Dank für deinen Kommentar! Es ist schön zu sehen, dass dieser Post auch Leute erreicht, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Obwohl jede Behinderung natürlich anders ist, kann ich in etwa nachvollziehen, wie es sich anfühlt, beim Kauen und Schlucken eingeschränkt zu sein. So ganz reibungslos klappt das bei mir nämlich auch nicht immer. Offenheit ist auf jeden Fall richtig. Deswegen finde ich es auch sehr interessant, dass du auf deinem Blog darüber berichtest. Werde gleich mal ein wenig dort stöbern. (Übrigens war ich letztes Jahr erst in Salzburg. Die Stadt ist toll!) Für die Zukunft wünsche ich dir alles Gute!

      • Reply
        Claudia Braunstein
        Mai 23, 2017 at 11:41 pm

        Liebe Carolin, ich hab natürlich ein wenig auf deinem Blog gestöbert und hab deine schönen Bilder von Salzburg gesehen. Ich finde das immer interessant, wie andere meine Heimatstadt wahrnehmen. Liebe Grüße

  • Reply
    bknicole
    Mai 22, 2017 at 7:36 pm

    Ich bin echt stolz auf dich, dass du den Beitrag veröffentlicht hast. Finde das sehr mutig und ich glaube, dass du vielen damit Mut machst und ihnen weiterhilfst. Dass du gründlich überlegt hast, ob du den Beitrag veröffentlichst und dir auch viele Gedanken gemacht hast, kann ich nachvollziehen. Es ist nun einmal etwas sehr persönliches was man da teilt. Finde es aber auch gut, dass du dir damit zeitgelassen hast. Deine Gedanken hast du wirklich super authentisch verpackt.

    Ehrlichkeit ist ja etwas, was ich mir in der Bloggerwelt generell mehr wünschen würde. Denn wie du schon geschrieben hast, die Realität ist nicht diese rosane, perfekte Welt. Gerade deshalb finde ich es toll, dass du nun ganz ehrlich darüber geschrieben hast und diese Seite nun auch nicht mehr verstecken musst ;). Ich glaube, dass ist dann auch eine kleine Last, die da von den Schultern genommen wird, weil du dich nicht verstellen musst.

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 10:28 pm

      Dankeschön! Ich weiß eure Worte wirklich zu schätzen und bin froh, dass der Post ausnahmslos positiv bei euch ankommt. Danke auch für deine Unterstützung und dafür, dass du mich darin bestärkt hast, mich einfach zu trauen. In diesem Text steckt wirklich viel Herz und auch eine Prise Verletzlichkeit, weswegen ich besonders große Angst vor Hatern hatte. Ich würde mir auch ein wenig mehr Ehrlichkeit und Authentizität von der Bloggerszene wünschen. Vielleicht ist dieser Beitrag ja ein Anfang. Ich würde mich freuen, wenn er auch andere Leute inspiriert. Jedenfalls fühle ich mich nun wirklich sehr erleichtert.

  • Reply
    Danie
    Mai 22, 2017 at 7:49 pm

    Toller Beitrag …

    Traurig ist das die Menschheit eine Behinderung noch immer als negativ bewertet wird … Jeder sollte so positiv damit umgehen wie du …

    Deine Worte berühren mich total 🙂

    LG Danie

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 10:32 pm

      Vielleicht bewirkt dieser Beitrag ja, dass die Leute verstehen, dass auch Leute mit Behinderung ganz normale Menschen sind.
      Danke für deinen Kommentar! 🙂

  • Reply
    Lillj
    Mai 22, 2017 at 8:27 pm

    Danke für Deine Ehrlichkeit!!
    Auf diesen Post habe ich gewartet! Ein sehr gutes Thema über das Du schreibst und das Du sehr gut rüber bringst.

    Liebe Grüße

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 10:33 pm

      Vielen Dank! 🙂

  • Reply
    stefka bloggt
    Mai 22, 2017 at 8:36 pm

    Wow, was für ein starker Text.

    Ich wollte Dich einfach zu Deinem Mut beglückwünschen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass man kein negatives Feedback fürchten müssen. Uneigentlich sieht die Wirklichkeit anders aus, und ich kann verstehen, dass Du so lange mit Dir gerungen hast.

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 10:47 pm

      Vielen Dank! Es ist schon ein bisschen toll, wenn mir so viele Leute schreiben, dass sie meinen Mut bewundern. Wenn das Thema Behinderung und dessen Akzeptanz im Alltag dadurch mehr Aufmerksamkeit bekommt, habe ich alles richtig gemacht.

      • Reply
        stefka
        Mai 28, 2017 at 2:19 pm

        Das denke ich auch. Mein Bruder ist geistig behindert, und manchmal denke ich, dass er es einfacher hat als Menschen, die z.B. körperlich behindert sind oder Depressionen haben, denn bei ihm ist klar, dass er anders ist, für ihn gibt es spezielle Angebote und er muss gar nicht erst versuchen, in die „normale“ Welt zu passen. Ihm ist es auch völlig egal, dass er anders ist. Und von der Umwelt wird das auch viel schneller akzeptiert. Klingt vielleicht komisch, ist aber mein Eindruck.

        • Reply
          Carolin
          Mai 29, 2017 at 9:23 pm

          Mh, ich kann zwar nicht bestätigen, dass körperlich behinderte Menschen weniger akzeptiert werden, als geistig Behinderte, aber ich verstehe, was du meinst. Bei geistig behinderten Kindern ist sofort klar, dass man diese in der Schule etc. anders fördern muss. Jemand mit körperlicher Einschränkung hingegen möchte in der Schule, Uni usw. am liebsten genauso behandelt werden, wie alle anderen, kann aber je nach Erkrankung nicht so viel leisten. Deswegen ist es schwierig, diese Leute so einzuordnen, dass es für alle Parteien zufriedenstellend ist. Ich kann selbst ein Lied davon singen. Zwar bin ich geistig topfit, hätte jedoch niemals einen normalen Schulalltag bewältigen können.

  • Reply
    Sabrina
    Mai 22, 2017 at 8:58 pm

    Was für ein wundervoller, ehrlicher Beitrag! Ich danke dir für deinen Mut, diesen zu veröffentlichen und mit uns zu teilen 🙂

    Alles Liebe,
    Sabrina

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 10:48 pm

      Dankeschön. 🙂

  • Reply
    Lisa
    Mai 22, 2017 at 9:35 pm

    Liebe Caro,
    ich finde es großartig, dass du über deine Erkrankung berichtest – eben weil es ist, wie du es sagst: Sie definiert dich nicht! Umso schöner finde ich es aber, dass du darüber geschrieben hast, gerade weil es kein Tabu sein sollte. 🙂 Ich kann mir vorstellen, dass du bestimmt sehr erleichtert bist, endlich darüber geschrieben zu haben!
    Das ist ein toller, authentischer Beitrag von dir, der Mut macht!

    Alles Liebe
    Lisa

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 11:05 pm

      Ohja, ich bin wirklich erleichtert, dass ich nun völlig offen sein kann und auch über die vielen lieben Kommentare! Mir war es unheimlich wichtig, meinen Lesern zu verdeutlichen, dass ich trotz Behinderung eine ganz normale junge Frau bin und sich in meinem Leben nicht alles nur um Einschränkungen dreht. 🙂

  • Reply
    Sabine
    Mai 22, 2017 at 10:47 pm

    Liebe Caro,
    ich bin gerade platt! Ich meine alles, was ich jetzt im Folgenden schreibe, wertfrei, es kann nur passieren, dass ich nicht die richtigen Worte finde, weil die meisten Vokabeln durch die Gesellschaft doch irgendwie konnotiert sind.
    Ich bin so extrem überrascht und überwältigt davon, dass, wenn man eine Behinderung und die damit verbundenen Einschränkungen im Alltag in Social Media auslässt, auch irgendwie niemand so richtig auf die Idee kommt, dass es so sein könnte. Ich weiß nicht, ob das Sinn ergibt, aber wenn ich mir dich vorgestellt habe, dann habe ich mir jemanden vorgestellt, der so geht und so lebt wie ich. Man denkt einfach nicht daran, dass der Rollstuhl eine Möglichkeit ist – und zwar keine, die unnormal oder schlimm ist.
    Irgendwie bin ich froh, dass du diesen Artikel geschrieben hast, erstens weil ich den Eindruck habe, dass du es dir wirklich von der Seele schreiben wolltest, und weil ich jetzt auch das Gefühl habe, dich ein ganz winziges Bisschen besser zu „kennen“ – nicht in dem Sinne, dass deine Behinderung dich irgendwie ausmachen würde, aber ich habe jetzt eben auch auf der oberflächlichen Ebene ein akkurateres Bild zu deiner Person im Kopf und das finde ich schön!
    xx

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 11:40 pm

      Keine Bange, ich weiß genau, was du meinst. 😉 Aber es ist schon verblüffend, wie einfach man online ein ganz anderes Bild von sich erschaffen kann, nicht wahr? Und das ganz ohne Lügen, sondern nur durch das Weglassen von Details. Ich habe bisher immer penibel darauf geachtet, meinen Rollstuhl etc. auf Fotos wegzuschneiden (auch weil ich das Ding nicht gerade ästhetisch finde), da es schwierig ist, nur übers Internet das Ausmaß dieser Behinderung zu erklären. Sobald man mich live erlebt, ist die Situation hingegen völlig klar. Außerdem mochte ich den Gedanken, dass hier – in der virtuellen Welt – nur mein Geist und meine Interessen zählen.
      Trotzdem bin ich ebenfalls sehr froh, den Post veröffentlicht zu haben. Du hast recht, ich musste es mir von der Seele schreiben und ich glaube, das war genau die richtige Entscheidung. Danke für diesen Kommentar! <3

  • Reply
    Julia
    Mai 22, 2017 at 11:42 pm

    Danke für diesen schönen Artikel und deine Offenheit!
    Ich möchte eigentlich gerade ganz viel dazu sagen, aber ich befürchte, dann wird es soviel, dass ich den Faden verliere.
    Aber ich wünschte, es gäbe mehr Menschen wie diese Verkäuferin.
    Liebe Grüße

    • Reply
      Carolin
      Mai 23, 2017 at 11:46 pm

      Ja, das wünschte ich auch, aber dazu kann jeder aktiv beitragen. Zum Glück gibt es schon jetzt viele Leute, die dahingehend sehr freundlich und hilfsbereit sind.

  • Reply
    Carolin
    Mai 23, 2017 at 7:18 am

    Es ist nichts Schlimmes. Aber ich verstehe gut, warum du bislang im Internet nicht damit hausieren gegangen bist – denn Menschen können gemein sein und im Internet kann man sich noch weniger davor schützen als im echten Leben. Aber ganz offenbar hast du tolle Leser, die deine Behinderung einfach als weitere Facette von dir sehen (ich bin eigentlich nur bei Facebook über deinen Artikel gestolpert ;)). Du hast den Beitrag jedenfalls wunderbar geschrieben!
    Vielleicht führt dieser Post ja dazu, dass du nun auch zum ein oder anderen Treffen mit anderen Bloggern gehen magst, weil es kein Geheimnis mehr ist, dass du im Rollstuhl sitzt?
    Liebe Grüße
    auch Carolin 😉

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 11:13 am

      Genau deswegen habe ich so lange gezögert. Ich bin einfach niemand, der im Netz alles aufbauscht und von sich Preis gibt. Umso mehr freue ich mich über die positiven, bestärkenden Kommentare. Und ja, ich könnte mir nun tatsächlich vorstellen, irgendwann einmal an einem Bloggertreffen teilzunehmen, wenn sowas in meiner Nähe stattfindet.

  • Reply
    Jenni
    Mai 23, 2017 at 7:53 am

    Liebe Carolin,

    ich kann mich den anderen nur anschließen und danke dir für deine offenen Worte und allgemein, dass du den Mut hast, darüber zu sprechen, aus der perfekten Blase ein wenig auszubrechen und Klartext zu reden. Das ist alles andere als selbstverständlich und ein großer Schritt – sowohl sicherlich für dich (vielleicht in dem Sinne, dass du das Gefühl hast, endlich diese Dinge ausgesprochen zu haben), aber auch für alle, die das lesen (und vielleicht, wenn man so will, ein wenig für die Gesellschaft allgemein). Ich hoffe, dass viel mehr über solche und andere Dinge geredet wird, die das Leben vielleicht nicht rosarot erscheinen lassen, aber dazu gehören, in welcher Art und Weise auch immer.

    Man könnte noch so viel mehr dazu schreiben – aber ich möchte mich nicht in Floskeln verlieren und einfach nur bekunden, wie gut es tut, diesen Text gelesen zu haben. Danke dir dafür!

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 11:29 am

      Danke für deinen Kommentar, liebe Jenni! Wahrscheinlich sollten wir alle uns viel öfter trauen, solche wichtigen Themen offen anzusprechen. Für mich war ein tatsächlich ein großer Schritt und ich habe wirklich lange darüber nachgedacht, wie ich an die Sache rangehen soll. Letztendlich war es befreiend, darüber zu schreiben.

  • Reply
    Paleica
    Mai 23, 2017 at 7:58 am

    liebe carolin, ich finde es super, dass du diesen artikel geschrieben hast. ich weiß nicht, wie es dir geht damit, aber mir persönlich geht es immer besser, wenn ich so lange vor mir her geschobene artikel endlich online stelle und es dann raus ist. nur weil die bloggerwelt so vermeintlich rosarot ist, sollte man sich (schon gar nicht!) davon abschrecken lassen, seine persönlichkeit mit allen facetten auf seinem blog leben zu dürfen – und diese gehört nun einmal zu dir dazu. ich finde blogs immer sehr viel interessanter, wenn ich mir den menschen dahinter vorstellen kann, mit allem was dazu gehört. und die welt selbst ist überhaupt nicht rosarot – es gibt so viele menschen „da draußen“, für die es im alltag herausforderungen gibt und umso wichtiger finde ich, dass sich die auch in unseren blogs widerspiegeln.

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 11:43 am

      Mir geht es nun tatsächlich sehr viel besser, denn der Beitrag lag ja fast ein dreiviertel Jahr unveröffentlicht im Dashboard und ich habe mich ständig gefragt, ob ich ihn veröffentlichen oder doch löschen soll. Ich freue mich jedenfalls, dass meine Leser diese Facette von mir nicht negativ bewerten und nun das Gefühl haben, mich besser zu kennen. Ich selbst finde es nämlich auch toll, wenn sich ein Blogger authentisch zeigt und nicht nur über oberflächliche Sachen schreibt.

  • Reply
    Catharina
    Mai 23, 2017 at 9:05 am

    Ein toller Post, Danke für deine Offenheit und dass er es vom Entwurf-Ordner in die Öffentlichkeit geschafft hat. Manche Texte bleiben immer nur Entwürfe. Umso schöner, dass dieses wichtige Thema nun im www leben darf und hoffentlich weiteren Menschen die Augen öffnet.

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 11:46 am

      Danke! Ich hoffe, dass dieser Post jedem hilft, der selbst mit Einschränkungen leben muss.

  • Reply
    Eva
    Mai 23, 2017 at 11:14 am

    Hi Caro,
    ich muss gestehen, dass ich deinen Blog nur ab und zu lese, aber das hat mich jetzt umgehauen! Ich finds toll, dass du immer über ganz normale Sachen gebloggt hast, ohne deine Behinderung als dich-definierendes-Merkmal darzustellen. Gleichzeitig finde ich es richtig mutig und selbstbewusst, dass du es jetzt erwähnt hast. 🙂

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 11:55 am

      Herzlichen Dank! Auch wenn ich nun von meiner Behinderung berichtet habe, möchte ich natürlich weiterhin über ganz normale Dinge schreiben. Coralinart soll ein Lifestyleblog bleiben. Allerdings kann ich jetzt offener sein. 🙂

  • Reply
    Mia Marie Louise
    Mai 23, 2017 at 12:25 pm

    Liebe Carolin, vielen Dank für diesen wundervollen Post und das du damit wieder vielen Menschen denen es genauso geht gezeigt hast, das jeder Mensch, egal wie er auf die Welt gekommen ist oder wie Ihn das Schicksal Steine in den Weg gelegt hat, etwas besonderes ist und irgendwie auch doch völlig normal.
    Du beweist mit diesem Post sehr viel Selbstbewusstsein und Mut, den Mut, den viele verloren haben, aber Ihn vielleicht durch deine Hilfe ein Stück wieder gefunden haben. Die Bloggerwelt wird von den Menschen rosarot dargestellt, die nicht so sein möchten wie sie eigentlich sind, und die nicht damit klar kommen wenn sie anders sind als wie es das Internet von Ihnen verlangt. Ich bin dir wirklich dankbar für diesen Beitrag. Auch konnte ich nun mit starken selbstzweifeln merken, das dies gar nicht nötig ist, solange wir glücklich sind ist es doch egal wie wir aussehen oder wer wir sind. Unsere Freunde und Familie machen uns zu dem was wir sind, glückliche Kinder die wir immer bleiben werden!

    Ganz Liebe Grüße – Mia von http://takemeback-tothestars.blogspot.de/

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 12:06 pm

      Du hast recht, Selbstzweifel sind einfach überflüssig! Ich würde mich freuen, wenn der Post Menschen mit ähnlichen Schicksal ein wenig hilft und zeigt, dass auch Blogger nicht perfekt sind. Jeder hat mit Problemen zu kämpfen. Das sollte man bei all dem Lifestyle und Konsum nie vergessen.

  • Reply
    Jessy
    Mai 23, 2017 at 2:21 pm

    Ein toller Post meine Liebe. Ich finde es klasse, wie du mit deiner Behinderung umgehst. Und wie du richtig sagst, wir alle sind Menschen und das Leben ist weitaus mehr als ein Paar likes auf Instagram und Facebook.

    Liebe Grüße Jessy von Kleidermaedchen

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 12:07 pm

      Dankeschön, Jessy! 🙂

  • Reply
    Neri
    Mai 23, 2017 at 3:46 pm

    Als ich das eben gelesen habe, kamen mit direkt die Tränen, aber NICHT, aus Mitleid, nein, sondern weil ich den Schritt so mutig finde, Deinen Text so klug und gut geschrieben, dass ich mir wünschte, ich hätte auch diesen Mut. Ich habe keine Erkrankung in diesem Sinne, aber lebe auch mit einer Einschränkung, spreche aber wenig drüber, weil die Meisten sowieso nichts damit anfangen können. Ich lese Deinen Blog seit Jahren und zähle ihn zu meinen Liebsten ! Gerade weil er authentisch ist, nicht zuviel preis gibt (was keine Kritik ist) und ich viele Interessen teile, wie das Reisen und Bücher ! Weiter so ! Und : danke für diesen einmaligen Text !

    Neri

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 12:18 pm

      Oh, wow! DANKE! <3 Eure Kommentare bedeuten mir so viel. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich das große Verständnis für meine Lage rührt. Falls du das Bedürfnis hast über deine Einschränkung zu schreiben, kann ich dir nun nur dazu raten, dich zu trauen. Nicht jeder spricht gerne über sowas, aber wenn man es tut, fühlt es sich sehr gut an.

  • Reply
    Alina
    Mai 23, 2017 at 5:55 pm

    Dies ist kein Post wo ich einfach nur „Toller Post“ drunter schreiben möchte, denn er ist mehr als das. Mehr als ein schönes Foto eines Outfits vor einem Baum, mehr als ein schöner Wochenrückblick. Dieser Post ist mutig, ehrlich und wichtig! Für dich war das mit Sicherheit ein riesiger Schritt aus deiner Komfortzone eben in dieser „perfekten“ Bloggerwelt mal zu zeigen, dass hinter jeder perfekten Oberfläche noch mehr steckt. Wobei ich finde, dass dich dieser Teil an dir nur noch stärker und besonderer macht. Du hast meinen Respekt wie du mit der Krankheit umgehst und wie du damit an die Öffentlichkeit gehst. Das heißt nicht, dass du nicht auch ein ganz normales Mädchen bist. Wir alle haben unser Päckchen zu tragen, jeder auf seine eigene Art. Die eine Hürde im Leben ist größer als die andere, aber wichtiger ist das was man daraus macht! Man kann sich als Opfer seiner Umstände sehen, oder weitermachen und das Positive sehen. Genau das machst du und das bewundere ich sehr. Ich kann nur sagen: Weiter so! Mir fehlen genau solche Posts bei unzähligen Bloggern. Klar, Unterhaltung ist wichtig und toll, aber solche Posts sind es, die man sich merkt, die Dinge verändern und verbessern können.

    Ganz liebe Grüße
    Alina

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 1:01 pm

      Liebe Alina, ich weiß deinen ausführlichen Kommentar sehr zu schätzen und möchte dir zunächst dafür danken, dass du dir die Zeit genommen hast, ihn zu verfassen. Ich glaube ich habe mich so lange davor gescheut, diesen Post zu veröffentlichen, WEIL es nicht nur ein Outfit oder Travelguide etc. ist. Diesen Post sollte man nicht schnell, schnell zwischen Tür und Angel lesen. Deswegen wusste ich nicht so recht, wann der richtige Zeitpunkt ist, um ihn schließlich zu veröffentlichen. Ich bin froh, dass mich meine Leser nicht bemitleiden, denn meine Behinderung ändert absolut nichts an meinen Interessen und Leidenschaften. Du hast recht, es ist wichtig, was man aus den Hürden macht. Meine Eltern sagen immer: „Nimm Gegebenheiten an, die du nicht ändern kannst und ändere das, was möglich ist.“

  • Reply
    Hannah
    Mai 23, 2017 at 7:14 pm

    Hallo meine liebe Caro,

    auch hier wollte ich nochmals sagen, dass ich deinen Post – genau wie deinen Blog insgesamt – absolut wundervoll finde! <3
    Ich finde es absolut großartig wie mutig du bist und wie du mit deiner Behinderung umgehst.

    Dein Post ist nicht nur absolut fantastisch geschrieben, er hat mich wirklich berührt, weil er so ehrlich ist. Genau das wünsche ich mir öfter in der Bloggerwelt, diese authentische Offenheit, die berührt.

    Ich umarme Dich ganz fest aus der Ferne und bin stolz, dass du dich letztendlich zum Veröffentlichen entschieden hast!
    Alles Liebe, deine Hannah <3

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 1:12 pm

      Danke für deine ehrliche Meinung, meine liebe Hannah! Ich bin so froh, dass der Post gut bei euch ankommt. Ganz besonders, weil ich durch das Bloggen so viele liebe Menschen kennengelernt habe, mit denen ich mich immer gerne unterhalte. Fühl dich ebenfalls ganz doll gedrückt! <3

  • Reply
    Tabea
    Mai 23, 2017 at 7:45 pm

    So, liebe Carolin, wie bereits auf Twitter angekündigt, nehme ich mir jetzt einfach die Zeit für deinen Post.

    Ich finde es wirklich mutig von dir, dass du hier über deine Behinderung schreibst – aber nicht, weil eine Behinderung etwas schlimmes sein könnte, sondern, weil du so lange durch das Nicht-Erwähnen glauben lassen hast, dass du eben ohne Erkrankung lebst.
    Wenn man erstmalig über sowas spricht, fordert das sicher immer viel Mut, denn es könnte ja sein, dass die Menschen sich dann von einem abwenden. Zumindest geht es mir so… wenn ich jemanden kennen lerne und er mich fragen würde, warum ich so dünn bin, würde ich ihm von meinem gestörten Essverhalten erzählen; aber wenn mich jemand, den ich schon eine Weile kenne, und der mir wichtig ist, danach fragen würde, hätte ich ANgst, dass er mich nach der Wahrheit nicht mehr mag und im Stich lässt. Ich kann mir vorstellen, dass es für dich ähnlich ist.

    Die Erkrankung, die dir das Leben schwerer macht als anderen Leuten, werde ich morgen früh mal ausführlich googlen – denn ich würde gerne wissen, wie du im Alltag eingeschränkt bist, da du mir total sympatisch bist.
    Im Moment kann ich aber nur sagen, dass du keinesfalls normal bist – denn du bist besonders! Und zwar besonders nett, besonders kreativ, besonders ehrgeizig!
    Du beeindruckst mich nämlich ständig, wenn du deine Arbeiten auf dem Blog zeigst, wenn du tolle Posts verfasst und wenn du schöne Dinge mit uns teilst!

    Ich finde es super, dass du deine Erkrankung nicht als etwas siehst, für das man sich schämen muss. Ich glaube, mir würde es schwer fallen, denn ich nehme nur ungern viel Hilfe in Anspruch…

    Ich kann gut verstehen, dass du auch auf dem Blog nun dieses Detail offen gelegt hast, denn die Fragen, auf die du Ausreden finden musstest, stelle ich mir belastend vor. Auch ich habe mich schon mal gefragt, warum es von dir immer nur Portraits gibt… und jetzt, wo du es erwähnst, wird mir auch bewusst, dass du im Gegensatz zu vielen (fast allen) anderen Bloggern nie von Bloggertreffen und sowas berichtest.
    Weißt du eigentlich, dass ich manchmal mir wünsche, jemanden mit Behinderung kennen zu lernen und für ihn ein guter Freund sein zu können? Irgendwie würde ich so gern jemandem der sonst vielleicht auf mal auf Ablehnung stößt, dass Gefühl geben, dass er einzigartig und toll ist… das klingt total bescheuert, aber ist bei mir einfach so. Leider ist mir aber noch niemand begegnet… und selbst wenn, dann wüsste ich vermutlich nicht mal, wie man eine Freundschaft aufbauen kann, weil ich selbst einfach eigenartig bin.

    So – was bleibt jetzt noch zu sagen? Ich weiß nicht, wie ich in Worte fassen soll, wie sehr dein Post mit berührt hat. Ich kann gut verstehen, wie unsicher du vor der Veröffentlichung warst – und ich bin stolz auf dich, weil du diesen Text getippt hast udn der Glitzer-Scheinwelt die kalte Schulter zeigst. Ich wünschte, mehr Blogger wären so mutig wie du und würden sich nicht eine Schein-Identität aufbauen.

    Liebe Grüße

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 2:35 pm

      Hui, vielen Dank für diesen langen Kommentar, Tabea! 🙂 Ich werde versuchen, so gut wie möglich darauf einzugehen, aber deine Zeilen hauen mich gerade ziemlich um. Tatsächlich ist es bei mir aber umgekehrt. Ich bin eher Fremden gegenüber sehr vorsichtig und erzähle vielleicht nicht gleich alles, während ich bei Leuten, die ich gerne mag keine Hemmungen habe. Anders als im Internet, sieht man mir meine Behinderung im echten Leben aber sofort an und deswegen kann ich da dann gar nicht ausweichen. Sobald sich jemand aber ehrlich dafür interessiert und mich freundlich etwas fragt, habe ich keine Probleme, davon zu erzählen. Wenn ich jemanden persönlich gegenüber stehe, ist die Situation für den anderen viel einfacher zu begreifen. Was ich gar nicht mag, sind Leute, die einen Ewigkeiten wie hypnotisiert angaffen, bevor sie einfach mal „hallo“ sagen und etwas fragen.
      Danke auch für das liebe Kompliment! Allerdings sehe ich mich gar nicht, als besonders oder so. Ich bin einfach ich. Ein bisschen anders, als der ganze Rest, aber trotzdem auch wieder nicht. Ich freu mich jedenfalls, dass dir meine Posts immer so gut gefallen und du eine treue Leserin bist.
      Es erleichtert mich sehr, dass ich mir nun nicht mehr so viele Gedanken darum machen muss, was ich am Blog erzähle und was nicht. Gerade bei Themen, wie beispielsweise Schule und Studium wusste ich nämlich nie so recht, wie ich darauf eingehen sollte, da das bei mir alles etwas anders ablief.
      Das ist ein ganz toller Wunsch und ich finde nicht, dass er bescheuert klingt! Wenn du ein Freund für jemanden mit Behinderung sein möchtest, dann rate ich dir, im Alltag einfach aufmerksam zu sein. Lächeln, nicht glotzen. Und die Tür aufhalten, wenn jemand mit Rollstuhl kommt. Das sind kleine Gesten mit großer Wirkung!

  • Reply
    Miss Annie
    Mai 23, 2017 at 9:13 pm

    Liebe Carolin, ich finde es sehr schön, dass du über dieses Thema schreibst. Schließlich ist es ein Teil von dir und deiner Persönlichkeit und als Leser ist es immer schön, mehr über den Menschen hinter dem Blog zu erfahren. Es ist wirklich niemand perfekt – und gleichzeitig jeder absolut perfekt so wie er ist 🙂

    Liebe Grüße

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 2:44 pm

      Ich finde es selbst auch immer sehr schön, mehr über die Person hinter dem Bildschirm zu erfahren. Nur ist es nochmal ganz anders, wenn man selbst der Verfasser solcher Texte ist. Das kostet nämlich schon Überwindun.

  • Reply
    alina
    Mai 23, 2017 at 9:43 pm

    Ein wundervoller Beitrag, liebe Carolin. Ich finde es super, dass du den Mut gefunden hast den Beitrag von den Entwürfen auf deinen Blog wandern zu lassen! DU kannst extrem stolz auf dich sein. 🙂
    Liebe Grüße.

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 2:45 pm

      Vielen Dank! 🙂

  • Reply
    Christina
    Mai 24, 2017 at 9:35 am

    Hallo liebe Carolin. Ich bin erst kürzlich auf Deinen Blog gestoßen und finde ihn ganz großartig. Vielen Dank für den ehrlichen und berührenden Beitrag. Ich hoffe er macht anderen Menschen Mut, offener mit mit dem Thema umzugehen. Die Welt ist nun mal nicht nur rosa rot und gerade in der Blogger Welt wird so viel Wert auf den „schönen Schein“ gelegt. Was jedoch wirklich zählt ist immer der Mensch hinter der Fassade. Ganz liebe Grüße Christina

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 2:56 pm

      Freut mich, dass du auf meinen Blog gestoßen bist und vielen Dank auch für deinen Kommentar! Wer weiß, vielleicht erreiche ich mit diesem Post ja eine kleine Veränderung und manche Blogger bekommen dadurch wieder mehr Bezug zum echten Leben, abseits der schicken Insta-Welt. Das wäre jedenfalls schön!

  • Reply
    Kerstin
    Mai 24, 2017 at 2:01 pm

    Was für ein wundervoll mutiger, ehrlicher, und grandios geschriebener Text. Ich finde es sehr nachvollziehbar das du es bis jetzt für dich behalten wolltest – Social media ermutigt einen ja gerne das eigene Leben perfekt portraitieren zu wollen. Aber ich freue mich auch für dich, dass du endlich den Mut gefunden hast den Post zu veröffentlichen. Die Tatsache ändert nämlich meiner Meinung nach nichts an der grandiosen Qualität deiner Fotos, der fabelhaften Texte und wundervollen Person hinter dem Blog.

    YOU GO GIRL!

    Love, kerstin
    http://www.missgetaway.com/

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 3:11 pm

      Vielen, vielen Dank! Ich freue mich sehr über dein Feedback. <3 Genau, auf Social Media ist es so einfach, sich völlig neu zu inszenieren. Aber man sollte dabei niemals zu jemanden werden, der man nicht ist. Meine Behinderung ist nur ein kleiner Teil meiner Persönlichkeit, doch dieses Detail ist auch wichtig, um mich richtig verstehen und kennenlernen zu können. Schön, dass du meinen Content so magst!

  • Reply
    Heidi
    Mai 24, 2017 at 7:19 pm

    Ich bin schon lange eine stille Leserin deines Blogs und wusste auch immer schon dass du SMA hast (eine Freundin hat es auch und sorry, wenn das blöd klingt, aber ich habe es an deinem Bild erkannt), und es hat mich – platt gesagt – nie interessiert. Ich mag deinen Blog weil er schön ist und du tolle Texte schreibst! So schlicht, so einfach.
    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg beim Schreiben und Kraft für deinen Alltag!
    Ganz herzliche Grüße
    Heidi

    • Reply
      Carolin
      Mai 24, 2017 at 10:35 pm

      Oh, das finde ich gerade sehr interessant. 🙂 Darf ich fragen, wie alt deine Freundin ist? Ich hatte leider noch nie Kontakt mit jemanden, der auch SMA hat, sondern habe bisher nur Betroffene im Fernsehen oder so gesehen. Aber ja, wenn man die Behinderung kennt, kann man es durchaus auf Fotos erkennen. Dein Kommentar klingt also nicht blöd. 🙂 Vielen Dank dafür! Ich wünsche auch deiner Freundin ganz viel Kraft für die Zukunft!

  • Reply
    Sarah
    Mai 25, 2017 at 2:13 pm

    Liebe Carolin,

    ich danke dir für deine Ehrlichkeit! Ich habe da den allergrößten Respekt vor so offen damit umzugehen und vor allem zu leben. Ich kann nur erahnen wie du dich fühlst, aber ich bewundere deine Leidenschaft des Bloggens und wie du alles umsetzt. Mir fehlen ein wenig die Worte, ich finde einfach toll was du machst!

    LG, Sarah

    • Reply
      Carolin
      Mai 26, 2017 at 8:49 pm

      Dankeschön, liebe Sarah! Ich habe mir einfach gedacht, nach 6 Jahren ist es nun an der Zeit, endlich offen damit umzugehen. Mein Blog bedeutet mir sehr viel und ich wollte mich nicht mehr verstellen müssen.

  • Reply
    Mara
    Mai 26, 2017 at 2:44 pm

    Das ist einfach so ein grandioser Post, Carolin!
    Ich kann mich all den anderen Kommentare hier nur anschließen – dein Blog ist einfach klasse und daran ändert auch deine Krankheit nichts! Auch finde ich es super, dass du jetzt ehrlich mit dem Thema umgehen kannst! 🙂

    Ganz liebe Grüße an dich!

    • Reply
      Carolin
      Mai 26, 2017 at 8:51 pm

      Danke! Das ist das schönste Kompliment, das ich bekommen kann! 🙂

  • Reply
    Yvonne
    Mai 27, 2017 at 6:57 pm

    Danke für Diesen offenen und mutigen Beitrag!
    Im Internet ist es nie leicht so ehrlich zu sein. Man kann doch so leicht perfekt erscheinen, oder?! Daher schätze ich Deine Ehrlichkeit umso mehr.
    Ich hab Dich als sehr offene und ehrlich Person kennengelernt. Und das bist Du auch mit Deiner Krankheit. Ich mag Deine Beiträge und Deine Persönlichkeit – da spielt Aussehen und Krankheit auch keine Rolle!

    • Reply
      Carolin
      Mai 29, 2017 at 6:09 pm

      Du sagst es! Im Internet ist es so einfach, sich ein perfektes Leben zu kreieren. Ich bin trotzdem dafür, authentisch zu bleiben und möchte ab jetzt ganz offen sein. Danke für deinen lieben Kommentar! Ich freu mich wirklich sehr darüber. 🙂

  • Reply
    Daniela v. Buchvogel
    Mai 28, 2017 at 6:40 pm

    Hallo Carolin,

    ein berührender Post, weil du so ehrlich von deinen ambivalenten Gefühlen berichtest. Für mich macht es keinen Unterschied, wie ich dich als „Internetpersönlichkeit“ sehe. Ich denke, im Internet sieht man eher die inneren Werte, man wird nicht von äußerer Attraktivität oder Un-Attraktivität oder Behinderungen oder was-auch-immer-abgelenkt; das mag ich so an diesem Medium.
    Von daher verstehe ich, dass es für dich eigentlich keinen Unterschied macht, ob du von SMA oder nicht erzählst; aber diesen wichtigen Teil auszulassen ist auch schwierig.
    Danke für den berührenden Text. Deinen Beitrag hab ich auf meiner Wanderung durch die Welt der Bücherblogs verlinkt.
    Gruß,
    Daniela

    • Reply
      Carolin
      Mai 29, 2017 at 9:35 pm

      Danke vielmals! Ich finde es so schön zu hören, dass es für euch keinerlei Unterschied macht, ob ich nun ganz gesund bin oder nicht. Denn genau das ist es, was ich erreichen möchte; meine Leser mit Persönlichkeit und tollen Inhalten begeistern. Danke auch für die Verlinkung!

  • Reply
    Sonnenuntergänge Mai - Habutschu!
    Mai 31, 2017 at 7:19 am

    […] Träume erfüllen soll man in jedem Alter! Und ein total bewegender Post von Carolin über etwas, was sie lange vor der Internetwelt […]

  • Reply
    Pasadena85
    Juni 1, 2017 at 11:43 am

    Liebe Carolin,

    mich hat dieser Post sehr berührt! Offen und ehrlich darüber zu sprechen muss sehr befreiend sein und ich finde es mutig und stark und kann dir nur sagen: Es tut deinem Charme keinen Abbruch, im Gegenteil! Ich glaube, du bist ein wunderbarer Mensch, tiefgründig und stark und es ist gut und richtig, dass du dich nicht darüber definierst und dich davon nicht aus der Bahn werfen lässt!

    Du sprichst auch einen sehr wichtigen Punkt an. Die Blase in der viele Menschen leben und damit andere blenden. Ich nenne es auch gern „im Wolkenkuckucksheim leben“, unser Leben findet eben nicht in einer pink fluffy unicorn Welt statt und die Dinge die im Leben zählen sind eben nicht perfektes Interior oder perfektes Aussehen sonder die inneren Werte, wie man mit sich und mit seinen Mitmenschen und seiner Umwelt umgeht, aber viele sind einfach nur oberflächlich.

    Alles Liebe und Gute,
    Ariane

    • Reply
      Carolin
      Juni 3, 2017 at 4:31 pm

      Vielen Dank für deinen Kommentar, Ariane! Seitdem ich diesen Post veröffentlicht habe, fühle ich mich wirklich sehr viel freier. Es ist, als wäre eine kleine Last von mir abgefallen. Ich bin unendlich froh, dass meine Leser so positiv darauf reagieren und mir den Rücken stärken.
      „Wolkenkuckucksheim“ trifft es übrigens ganz gut. Natürlich redet man immer lieben über schöne Dinge, aber ich denke, es ist trotzdem wichtig, sich nicht gänzlich von unangenehmen Themen fernzuhalten. Nur weil man sich nicht mit etwas beschäftigen möchte, verschwindet es ja nicht.

  • Reply
    Lea von Rosy & Grey
    Juni 2, 2017 at 6:52 pm

    Liebe Caro,
    dein Beitrag hat mich sehr berührt und ich finde es wirklich total gut, dass du darüber geschrieben hast. Nicht nur, weil es wie du gesagt hast dich weder definiert noch du deswegen weniger normal erscheinst. Sondern auch, weil es ein Tabu bricht, das meiner Meinung nach überhaupt keine Daseinsberechtigung hat. Danke für deine Ehrlichkeit und das bisschen mehr Authentizität, das du damit der Bloggerszene geschenkt hast.
    Alles liebe,
    Lea

    • Reply
      Carolin
      Juni 3, 2017 at 4:36 pm

      Dankeschön! Ich freue mich wirklich sehr über deine Worte! Hoffentlich ist das Thema Behinderung irgendwann wirklich ganz selbstverständlich für die Gesellschaft, sodass Leute wie ich auch im Alltag auf keine Barrieren mehr stoßen.

  • Reply
    Tina Carrot
    Juni 5, 2017 at 11:58 am

    Liebe Carolin,

    vielen Dank dafür, dass du diesen Beitrag nach Monaten mit uns geteilt hast – er hat mich bewegt!

    Ich finde es so toll zu lesen, wie du damit umgehst – schon oft habe ich mich gefragt, wie ich selbst mit einer Behinderung umgehen würde und ich hoffe, dass ich es so wie du handhaben würde: als etwas Beiläufiges, als nichts, was mich als Person definiert.

    Und mit der Insta-Snapchat-Blase hast du absolut recht, viel zu selten werden in meinen Augen relevante Inhalte geteilt – denn dieser Modezirkus ist nicht die Realität – Geschichten wie deine, die sind es! <3

    Fühl' dich ganz doll gedrückt und auch ermutigt mehr davon zu teilen! 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

    • Reply
      Carolin
      Juni 6, 2017 at 10:28 pm

      Danke für deinen Kommentar, liebe Tina! Dieser Beitrag befand sich so lange als Entwurf in meinem Dashboard, aber ich denke, das war gut so. Dadurch konnte ich mein ganzes Herzblut in die Zeilen stecken und manche Sachen ergänzen. Ich glaube, es ist ziemlich schwer, sich das Leben mit Behinderung vorzustellen, wenn man selbst nicht betroffen ist. Es existieren so viele Erkrankungen, die sich bei jedem Menschen völlig anders äußern. Ich kann mir beispielsweise überhaupt nicht vorstellen, wie man als Blinder den Alltag bewältigt. Aber wenn man dazu gezwungen ist, funktioniert es einfach.
      Fühl dich ebenfalls gedrückt! <3

  • Reply
    Julia
    Oktober 22, 2017 at 12:34 pm

    Finde es super von dir, dass du jetzt auch offen auf deinem Blog darüber reden kannst. Sehr starker Beitrag! Ganz viel Liebe für dich ❤

    • Reply
      Carolin
      November 6, 2017 at 1:11 pm

      Vielen Dank! Es fühlt sich einfach gut an, offen darüber sprechen zu können.

  • Reply
    Was das richtige Setting mit besseren Blogposts zu tun hat | vom Landleben
    November 20, 2017 at 6:08 am

    […] einiger Zeit verriet Carolin von Coralinart in einem sehr offenen Beitrag, warum sie in ihrem Blog nie Outfitbilder zeigt oder nicht an Bloggertreffen teilnimmt: weil sie […]

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