Barrierefreiheit in Videospielen – Mein Artikel für GAIN

Es war immer mein Traum zu schreiben – meine Worte eines Tages in einem Buch oder einer Zeitschrift wiederzufinden. Ein Stück weit hat sich dieser Wunsch nun erfüllt, denn kürzlich durfte ich einen Gastartikel für das GAIN Magazin beisteuern. GAIN ist ein unabhängiges Spielemagazin, welches sich mit der heutigen Spielekultur und Videospielen als kulturelles Gut auseinandersetzt. In dem Heft findet man nicht nur Reviews zu aktuellen Titeln, sondern auch kritische Analysen.

Für Ausgabe #9, welche am 9. April erschienen ist, durfte ich einen Artikel über die Barrierefreiheit in Videospielen schreiben. Darin gehe ich darauf ein, warum Zocken für gehandicapte Menschen oftmals eine Herausforderung ist und welche technischen Hilfsmittel es bereits gibt. Einen kleinen Auszug des Textes kannst du hier lesen:

Barrierefreiheit in Videospielen – Mein Artikel für GAIN
Barrierefreiheit in Videospielen – Mein Artikel für GAIN

Schöne neue Gamingwelt – Barrierefreiheit in Videospielen

Schon seit ich denken kann zieht es mich vor den Bildschirm. Videospiele sind, genau wie auch Filme, Serien oder Bücher, eine wundervolle Möglichkeit für mich, in eine andere Welt einzutauchen. In meinen Augen gibt es kaum etwas Entspannenderes, als sich an einem tristen, grauen Januartag auf die Couch zu lümmeln, den Controller in die Hand zu nehmen und das Lieblingsgame zu starten. Diese fiktiven Pixelwelten schaffen es stets, mich völlig mitzureißen. Dann fühle ich mich, als hätte mich jemand in ein anderes Universum transportiert. Aber es gibt einen weiteren Aspekt, der das Thema Gaming so reizvoll macht: Hier habe ich die Kontrolle! Ich kann gewinnen oder auch mal versagen, doch letztendlich liegt das Schicksal der Spielfiguren oder der Ausgang eines Levels alleine in meinen Händen. Bin ich unzufrieden, ist es ein Kinderspiel meine Fehler nochmals zu korrigieren, indem ich mit einem einzigen Klick zum letzten Speicherpunkt hüpfe. Auf diese Weise kann ich jede Spielwelt so beeinflussen, wie es mir gerade passt.

Während ich zu Grundschulzeiten noch danach strebte, in »Zoo Tycoon« eine möglichst große Vielfalt an exotischen Tieren um mich zu scharen oder meinen Figuren in »Die Sims« zusah, wie sie beim Versuch etwas zu kochen die gesamte Küche in Brand steckten, widme ich mich heute gerne anspruchsvolleren Abenteuern. Ich helfe den Androiden in »Detroit: Become Human« bei ihrer Rebellion gegen die Menschheit oder erkunde als Kriegerin Aloy die postapokalyptische Spielwelt, welche »Horizon: Zero Dawn« für mich bereithält.

Doch egal, ob ich mich nun für ein Strategie-, Rollenspiel, Point & Click-Adventure oder ein völlig anderes Genre entscheide – am Ende liegt die Macht über jede einzelne Aktion bei mir. Dem Spieler. Ich sitze buchstäblich am längeren Hebel, denn ich halte schließlich den Joystick.

Aber was ist, wenn genau dieser Joystick dir die Kontrolle über das Spiel nimmt? Wenn er dich vielmehr davon abhält, ein Teil der sorgfältig animierten Welt zu werden, anstatt dir dabei zu helfen, jene zu erobern?

Barrierefreiheit in Videospielen – Mein Artikel für GAIN

Neugierig geworden? Dann solltet ihr euch unbedingt die aktuelle Ausgabe holen. Es lohnt sich wirklich, denn die anderen Artikel sind ebenfalls absolut interessant und lesenswer! Schwerpunkt ist diesmal übrigens das Thema Politik in Games. Außerdem ist das Magazin sehr hochwertig gestaltet und verzichtet komplett auf Werbung.

Ich bin gespannt auf eure Meinung!

Kanntest du GAIN bereits?

Comments (1)

  • Avatar

    Nicole

    Oh wow herzlichen Glückwunsch zu dem Artikel und es freut mich sehr, dass damit auch ein Traum für dich wahr wurde. Ist definitiv was besonderes, wenn man den eigenen Artikel in einer Zeitschrift lesen kann und dann auch noch über sein spannendes und wichtiges Thema ;). Als du von Die Sims anfingst musste ich schmunzeln, daran kann ich mich auch noch gut erinnern, denn das Spiel hat mich auch durch Kindheit und Jugend begleitet. Ich finde es nur schade, dass der Spielspaß bei dir durch die technik getrübt wird, da sollte jede Firma mittlerweile so weit sein, dass alle diese nutzen können.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Caroline :).
    Du musst mir dann unbedingt per Whats App schreiben, wie dir die beiden Serien gefallen haben. Zu Quicksand bin ich auch noch nicht gekommen, mal gucken wer von uns da schneller ist :P. Bei mir wird das wohl noch etwas dauern.
    Die Staffelpässe sind echt nicht gerade günstig, ich überlege da immer ganz genau für welche Serien ich die mir zulege. Sind dann echt meine Lieblingsserien oder auch welche die hier in Deutschland sonst nicht gezeigt werden, wie beispielsweise kürzlich die finale Staffel von „The Fosters“. Aber gerade wenn ich eine Serie noch nicht kenne, warte ich immer erstmal. Hatte ja auch überlegt mir einen Staffel Pass für Legacies bei iTunes zu holen, aber ich weiß halt nicht, ob die Serie mir zusagt. Wenn nicht, ist es halt rausgeschmissenes Geld, deshalb warte ich da auch auf Sixx.

    Genau so ist es bei mir auch. Gefühl sind es immer die Beiträge, bei denen man auf Reaktionen hofft und wo man selbst unfassbar viel Zeit reingesteckt hat. Auch merke ich aber, dass viele auch nur noch per Soziale Netzwerke ihr Zustimmung ausdrücken, halt dann durch Like, Retweet und ein Kommentar.

    Oh ja das mache ich gerne. Bin gerade ungefähr bei der Hälfte :).

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