Fangirl Moments Vol. 2

Lust auf eine Portion Fangirl-Talk? In letzter Zeit bin ich über die ein oder andere Meldung gestoßen, welche mir einen kleinen Freudenschrei entlockt hat. Deswegen dachte ich mir, ich diskutiere diese News heute in den Fangirl Moments – einer Kategorie, die ich im Juni eingeführt habe. Übrigens kannst du mir ebenfalls gerne berichten, welche Neuigkeiten aus den Bereichen Film, Fernsehen, Musik etc. dich zuletzt besonders gefreut, überrascht oder auch geärgert haben!

Fangirl Moments Vol. 2

Looking for Alaska als Hulu-Serie

Dass ich das noch erleben darf! Die Rechte für eine Verfilmung des Romans Looking for Alaska (dt. Eine wie Alaska) erwarb Paramount Pictures bereits im Jahr 2005. Seitdem befindet sich die Produktion jedoch in der Vorbereitung, wechselte mehrmals den Regisseur und Drehbuchautor und wurde vorerst auf Eis gelegt. Aus diesem Grund hatte ich nicht mehr ernsthaft mit einer Umsetzung gerechnet. Umso mehr freute ich mich, als der amerikanische Streamingdienst Hulu im Mai diesen Jahres ankündigte, eine achtteilige Serie, basierend auf dem Buch, zu produzieren.

Autor John Green wird hierbei selbst als Executive Producer funngieren und sogar die ersten Rollen wurden schon gecastet. Am 30. Oktober hat John Green via Twitter mitgeteilt, dass Charlie Plummer Miles verkörpern wird, während Kristine Froseth die Rolle der Alaska übernimmt. Zwar kenne ich die beiden Schauspieler nicht, bin jedoch gespannt und lasse mich gerne überraschen. Looking for Alaska zählt zu meinen Lieblingsbüchern, weswegen ich mich natürlich schon riesig auf die Serienadaption freue! Ich habe das Buch schon mindestens drei Mal gelesen, doch trotzdem bringt es mich immer wieder zum Schmunzeln, Weinen und auch Nachdenken. Meiner Meinung nach ist dieses Jugendbuch einfach eine wunderschöne und zeitlose Geschichte. Ich kann die Serie kaum noch erwarten!

Was mir jedoch etwas Sorgen bereitet, ist die Tatsache, dass Looking for Alaska ein Hulu-Original sein wird und es Hulu bisher leider nicht in Deutschland gibt. The Handmaiid’s Tale (ebenfalls von Hulu produziert) kann man hierzulande nur über MagentaTV streamen. Das ist ziemlich ärgerlich für Nutzer wie mich, die bereits Amazon Prime und Netflix abonniert haben. Ich hoffe daher, dass Looking for Alaska in Deutschland auch dort zu sehen sein wird.

2019 wissen wir vermutlich mehr…

Kinoprogramm – the struggle is real

Können wir einmal darüber reden, warum das Kinoprogramm in kleineren Orten so mies ist? Ich glaube, innerhalb der letzten zwei Jahre wollte ich mindestens fünf Filme sehen, die in meiner Gegend aber entweder gar nicht liefen oder nur ganz wenige Vorstellungen hatten. Letzteres war kürzlich bei A Star is Born der Fall. Jeder schwärmt von diesem Film und ich hätte ihn wirklich, wirklich gerne gesehen! Doch aus irgendeinem Grund entschied sich unser Kino (und auch alle anderen im Umkreis von etwa 40km) dazu, den Film schon nach zwei Wochen nicht mehr zu zeigen. Und natürlich hatte ich es nicht gleich zum Starttermin in die Vorstellung geschafft. Echt ärgerlich also, besonders wenn man sieht, dass manche Actionblockbuster teilweise monatelang mehrmals täglich gezeigt werden. Woran liegt es, dass die meisten interessanten Produktionen in kleineren Kinos nicht im Programm sind? Ist das Publikum am Dorf wirklich so mainstream?

Im Falle von A Star is Born muss ich nun eben auf die DVD warten und kann mir in der Zwischenzeit nur den (wirklich tollen!) Soundtrack anhören. Allerdings wird es wohl nicht das letzte Mal sein, dass ein Film, der mich anspricht, nirgends läuft. Wer kennt das Problem ebenfalls?

Fangirl Moments Vol. 2

Neues Imagine Dragons Album und Post aus Las Vegas

Muss ich eigentlich noch erwähnen, wie sehr ich die Musik von Imagine Dragons liebe? Nein? Okay, ich mach’s trotzdem: ich liebe die Musik von Imagine Dragons und war deswegen völlig aus dem Häuschen, als die Band Anfang Oktober eine neue Platte ankündigte. Ich meine… WTF?! Das dritte Studioalbum Evolve ist gerade mal ein Jahr alt und auch die Welttournee ging kürzlich erst zu Ende. Wie schafft man es da bitteschön, nebenbei noch ein Album mit fünfzehn neuen Songs aufzunehmen? Es ist mir zwar nach wie vor ein Rätsel, aber ist ja auch egal, denn ich war sofort total gehypt! Der November ist eigentlich nicht unbedingt mein Lieblingsmonat, doch so konnte ich mich auf die Veröffentlichung der CD am 9. November freuen. Yay!

Letztendlich wurden meine Erwartungen an das Album sogar noch getoppt, denn ich hatte eigentlich nicht erwartet, dass mir die neuen Songs so gut gefallen würden. Im Netz liest man ja viele gemischte Kritiken, die meinen, das Album wäre zu poplastig und Imagine Dragons würden dabei ihre musikalischen Wurzeln aus den Augen verlieren. Ich persönlich kann dem nicht zustimmen und finde sogar, dass manche Titel ein wenig an frühere Werke erinnern. Jedenfalls liebe ich jeden einzelnen der fünfzehn Songs auf seine eigene Art und Weise. Meiner Meinung nach ist das das Wichtigste an der Musik; dass sie den Leuten gefällt. Am Erscheinungstag habe ich Origins also gleich zweimal komplett angehört und war bei jedem Titel auf’s Neue verzückt. Im Ernst, ich kann kein einziges Lied nennen, welches mir überhaupt nicht zusagt. Sogar Digital, welches ich anfangs (abgesehen vom Chorus, der ist wirklich genial!) etwas strange fand, habe ich beim dritten Anlauf schließlich euphorisch mitgesungen. Keine Ahnung woran es liegt, dass ich viele Songs der Band im ersten Moment nur so „meeh“ finde und irgendwann nicht mehr genug davon bekommen kann. Allerdings geht es mir bei Imagine Dragons öfter so. Verrückt.

Zu meinen absoluten Lieblingssongs von Origins zählen jedoch West Coast, Bad Liar, Bullet in a Gun, Stuck, Real Life und ganz besonders Birds. Ich kann schon nicht mehr zählen, wie oft ich dieses Lied in den letzten drei Wochen angehört habe, doch jedes Mal wenn das Stück beginnt, möchte ich vor Begeisterung am liebsten losheulen. Wirklich wunder, wunderschön! Zwischendurch hat es einen leichten Coldplay-Touch, was aber keinesfalls negativ ist. Birds als Live-Acousticversion: all I need! Ich hoffe wirklich sehr, dass dieser Song Teil der nächsten Tour-Setlist sein wird. Was hält du vom neuen Album?

An dieser Stelle muss ich unbedingt von meinem größten Fangirl Moment der letzten Wochen erzählen, denn vergangenen Freitag erreichte mich ganz unverhofft Post aus Las Vegas. Ja, als ich den Absender las, habe ich im ersten Moment auch ziemlich blöd geguckt. Im Briefumschlag befand sich eine Autogrammkarte (mit Widmung!!!) von Imagine Dragons! Natürlich hatte ich mit sowas überhaupt nicht gerechnet und war völlig sprachlos. Fun Fact: als ich den Brief öffnete, lief gerade Natural im Radio.

Normalerweise bin ich wirklich keiner dieser Groupies, die ihre Lieblingskünstler mit Anfragen und Nachrichten bombadieren. Nach dem Konzert in Prag verspürte ich allerdings das Bedürfnis, eine Fanmail zu schreiben, um mitzuteilen, wie sehr mich die Show begeistert hatte. Trotzdem ging ich nicht ernsthaft davon aus, eine Rückmeldung auf meine Mail zu erhalten – schon gar kein Autogramm der Band persönlich! (Übrigens mein erstes Autogramm überhaupt.) Definitiv die beste Überraschung, die man sich an einem grauen Freitagmittsg vorstellen kann.

Das bin ich: Carolin, 21, freut sich wie bescheuert über ein signiertes Foto. Ich glaube, ich werde nie ganz erwachsen.

Comments (1)

  • Avatar

    Nicole

    Das ist echt klasse, dass die Band dir ein Autogramm geschickt hat und sich da die Mühe gemacht hat. Leider ist das ja nicht mehr selbstverständlich, somit schön dass Imagine Dragons sich da die Zeit genommen hat und sich in der Form bedankt ;). Ganz ehrlich: Ich wäre da auch durchgedreht und finde es auch gut, wenn man sich die Freude über solche Dinge behält, egal wie alt man ist. Das sind doch die Momente, die den Alltag auflockern und die Laune heben.

    Ansonsten wieder eine tolle Ausgabe, ich liebe deine Fangirl-Moments, weißt ja das ich da auch immer wieder welche habe und mich über manche Meldungen in Bezug auf Serienbestellungen, Filme etc. riesig freue. Denke mir dann auch immer, dass das in meinen Alter doch total blöd ist, aber hey ist halt meine Leidenschaft und dafür will ich mich dann auch nicht entschuldigen. Also Kristine Forseth habe ich nun in zwei Netflix Filmen gesehen, sie spielt bei „Sierra Bugress is a Loser“ mit, wo ich sie echt gut fand und „Apostle“ (Aber da war das Drehbuch so schlecht, dass auch die Darsteller nichts mehr reisen konnte). In die Verfilmung passt sie glaube ich mit ihrer Art ziemlich gut und wird das bestimmt super machen. Ohne das Buch gelesen zu haben, freue ich mich trotzdem auf die Verfilmung, da mir das in der Form immer super gefällt. Coming-of-age Stories gehen immer. Ich habe da aber ebenfalls so meine Gedanken, weil das bei Hulu bestellt wurde, nicht aufgrund des Anbieters, denn die produzieren mittlerweile viele interessante Serien, aber eher weil es so wenige davon hierher schaffen. In den Genuss von „The Handmaid’s Tale“ komme ich ja dank Entertain (auch hier möchte ich mal eine ausführliche Rezension schreiben, aber da muss ich mir echt etwas Zeit nehmen, etwas anderes verdient die Serie nicht), aber abseits davon haben es ja nur wenige Produktionen zu uns geschafft, wie The Looming Tower oder The Path dank Amazon, während es The Runaways bisher nur ins Pay-TV geschafft und noch nicht mal auf DVD raus ist (stellt sich mir nur die Frage: Wieso. Ich meine die Synchro liegt vor und es ist zudem ne Marvel-Serie, die verkaufen sich doch immer gut). The Handmaid’s Tale bekommst du aber mittlerweile zumindest via Amazon Staffel Pass sowie auf DVD, da lohnt sich auch der Kauf. Auf andere Hulu-Serien warte ich hingegen noch verzweifelt, wie Harlots (das mittlerweile drei Staffeln umfasst) oder das kürzlich gestarte Light as a Feather. Die Tendenz geht zwar schon dazu, dass Hulu Serien hier eine Ausstrahlung finden, Castle Rock wurde ja nun endlich für Starz Play angekündgt (halt auch wieder Pay-TV), aber manche fallen trotzdem unter dem Tisch. Ich hoffe einfach mal, dass das für Looking for Alaska nicht gilt. Der Hype um die Bücher von John Green ist immerhin überalle groß, das sollte zumindest Verkaufsgespräche fördern.

    Puh beim Thema Kino sagst du was. Ich habe ja nicht mal ein Kino im Ort und muss eh immer richtig weit fahren, weshalb ich ja viele Filme verpasse ,was ärgerlich ist. A Star is Born hätte ich auch gerne gesehen, aber niemanden gefunden der mit rein möchte. Werde den dann via Amazon Prime nachholen. Zu deiner Frage: Blockbuster bewegen nun mal die Massen ins Kino und damit lässt sich dann mehr Tickets verkaufen, die sind dann finanziell lukrativier, da die Lizenzgebühren ja erstmal wieder reingeholt werden müssen und die sind glaube ich bei allen Filmen ernorm hoch. Am Ende ist es der Marktwirtschaft geschuldet: Nachfrage reguliert das Angebot. So lange Blockbuster und Fortsetzungen bekannter Blockbuster bei den Massen gefragt ist, werden auch diese Filme am längsten gezeigt, unabhängig der Qualität dieser.

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